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Chemotherapie © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Mehr wissen über Chemotherapie: Links, Adressen, Broschüren

Wir beantworten Ihre Fragen

Im folgenden Text hat der Krebsinformationsdienst Linktipps zum Thema Chemotherapie zusammengestellt. Patienten finden Hinweise auf Texte unter www.krebsinformationsdienst.de sowie auf Broschüren und weiteres Informationsmaterial. Für Interessierte und Fachkreise sind zudem Hinweise auf Organisationen beigefügt, die wissenschaftliche Informationen zur Chemotherapie gegen Krebs bieten.
Die Informationen dieser Anbieter dienten dem Krebsinformationsdienst zudem als Quelle für die weiteren Texte zum Thema Chemotherapie, in denen sich ebenfalls Linktipps finden.
Fragen zur Chemotherapie beantwortet der Krebsinformationsdienst auch am Telefon und per E-Mail.

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Für Patienten, ihre Angehörigen und alle Interessierten

Hintergründe zur Chemotherapie und der Behandlung von Therapiefolgen

Welchen Stellenwert hat die Behandlung mit Zytostatika bei häufigeren Krebserkrankungen? Eine Übersicht bietet der Krebsinformationsdienst in der Rubrik "Krebsarten" im jeweiligen Behandlungs-Kapitel. Dort finden sich zudem Links zu weiteren Informationsmöglichkeiten und Quellen.
Über die Behandlung mit Zytostatika bei dort nicht aufgeführten Krebsarten informiert der Krebsinformationsdienst am Telefon oder per E-Mail.

Viele Tumorpatienten haben Angst vor möglicherweise belastenden Nebenwirkungen der Chemotherapie. Die meisten dieser Folgen lassen sich heute jedoch wirksam lindern. Einigen kann sogar vorgebeugt werden, wie, ist in den Texten zur Behandlung von "Krankheitsfolgen und belastenden Symptomen" zusammengestellt.

Zum Bestellen: Broschüren und weiteres Informationsmaterial

Der Krebsinformationsdienst bietet verschiedene Informationsblätter zum Thema Krebs an. Davon richten sich einige auch an Patienten, bei denen eine Chemotherapie geplant ist oder bereits durchgeführt wird: Eine Übersicht dieser Blätter zum Laden, Ausdrucken und Lesen bietet die Seite "Unsere Broschüren".

Zum Thema Chemotherapie oder zum Umgang mit belastenden Nebenwirkungen bieten auch viele weitere Organisationen kostenlose Broschüren für Patienten und Interessierte an. Viele können auch online gelesen oder ausgedruckt werden; hier eine Auswahl von Links und Bestelladressen.

Wie man Filme und Videos zum Thema finden kann, erläutert der Krebsinformationsdienst hier.

Informationen für Interessierte und Fachkreise

Leitlinien und Fachempfehlungen zur Krebsbehandlung

In Deutschland wie in anderen Ländern übernehmen wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaften die Aufgabe, das aktuell vorhandene Wissen in der onkologischen Diagnostik und Therapie in sogenannten Leitlinien zu bündeln. Sie bewerten darin das aktuelle Wissen zur Krebstherapie. Eine solche Leitlinie gibt den Rahmen für eine Therapie vor, wenn sie auch individuelle Entscheidungen nie ersetzen kann.

AWMF

Eine Zusammenstellung solcher Leitlinien unterschiedlicher Fachgesellschaften bietet beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) unter www.awmf.org/leitlinien/. Diese Leitlinien hat der Krebsinformationsdienst auch als Quelle für seine Texte zum Thema "Chemotherapie" genutzt.

DGHO

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) geht auf ihren Seiten besonders auf den Stellenwert der Chemotherapie ein und bietet Hintergrundinformationen, mehr unter www.dgho.de.
Eine weitere Empfehlung der DGHO ist 2016 im Rahmen der Initiative "Klug entscheiden" der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin entstanden. Sie betrifft unter anderem die Behandlung der Neutropenie bei einer Chemotherapie, die antiemetische Therapie sowie die Behandlung - auch mit einer Chemotherapie - in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien: Krause SW, Oldenburg M, Seifart U, Hallek M, Neubauer A (2016): Klug entscheiden in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie. Deutsches Ärzteblatt 113(38), A 1650-1653

ASORS

Die Deutsche Krebsgesellschaft bietet über ihre Arbeitsgemeinschaft "Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin" (ASORS) sowohl Patienten wie auch Fachkreisen weitere Informationen: Mehr zur Vorbeugung von Nebenwirkungen wie auch zur Linderung findet sich unter  www.onkosupport.de. Eine Leitlinie zur supportiven Therapie ist im Herbst 2016 in Vorbereitung.

Kompetenznetze

Für drei Gruppen von onkologischen Erkrankungen bestehen in Deutschland Kompetenznetze. Sie informieren in ihren Empfehlungen und Leitlinien über Chemotherapie 
- zur Lymphombehandlung unter www.lymphome.de
- zur Leukämiebehandlung unter www.kompetenznetz-leukaemie.de
- zum Einsatz bei krebskranken Kindern und Jugendlichen unter www.kinderkrebsinfo.de.

Patientenleitlinien

  • Achtung: Patienten und ihre Angehörige sollten beachten, dass sich Leitlinien vorwiegend an Fachleute richten, und die Informationen dementsprechend gemeinsam mit ihren behandelnden Ärzten daraufhin durchsehen, ob einzelne Aussagen für ihre Situation überhaupt relevant sind.
  • Von einigen dieser Leitlinien existieren inzwischen aber auch Fassungen für Patienten, in denen der Stellenwert einer Chemotherapie für die jeweilige Erkrankung erläutert wird. Solche Patientenleitlinien sind abrufbar im Leitlinienprogramm Onkologie, das die AWMF gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe verantwortet, mehr unter http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Patientenleitlinien.8.0.html.

Pharmazeutische und pharmakologische Fachinformationen

Die meisten Datenbanken zu Arzneimitteln sind in Deutschland nur nach Anmeldung für Fachkreise zugänglich. Für jedermann erreichbar ist dagegen das Arzneimittelinformationssystem PharmNet.Bund, das vom Bundesministerium für Gesundheit finanziert wird. Erreichbar ist diese Datenbank unter www.pharmnet-bund.de. Dort lassen sich sowohl Beipackzettel wie auch Fachinformationen für gängige Chemotherapie-Medikamente einsehen.

Frei zugänglich sind auch die Informationen von Arzneimitteln mit EU-weiter Zulassung. Interessierte finden einen Zugang bei der "European Medicines Agency" EMA, zum Teil nur in Englisch, zum Teil jedoch auch in anderen EU-Sprachen, unter www.ema.europa.eu, Stichwort "find medicine".