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Krebs: Das sollten Patienten bei der Behandlungswahl wissen

Ein aktuelles Informationsblatt des Krebsinformationsdienstes gibt Tipps

Eine Krebsdiagnose ist in der Regel kein Notfall. Betroffene haben genügend Zeit, sich nach der Diagnose in Ruhe zu überlegen, wie es weitergeht. Diese Zeit steht einem zu. Ist der erste Schock überwunden, kann man sie dazu nutzen, sich über die Erkrankung zu informieren und sich auf die Behandlung vorzubereiten.

Die richtige Therapie finden

Eine ältere Frau informiert sich in einer Broschüre © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Welche ist die richtige Therapie? Vor der Behandlungswahl sollte man sich ausreichend informieren. © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Tipp 1
Wer die Diagnose Krebs erhält, sollte sich über die Behandlungsmöglichkeiten erkundigen, die ihm offenstehen. Denn es kann sein, dass es mehr als eine Therapie gibt. Das heißt, man muss eine von mehreren Optionen auswählen. Nur wer sich informiert, kann sich aktiv an der Behandlungswahl beteiligten und so sicherstellen, dass die eigenen Erwartungen und Bedürfnisse nicht zu kurz kommen.

Tipp 2
Bevor man sich für eine Therapie entscheidet, ist es wichtig zu wissen, wie wirksam diese ist – auch im Vergleich zu anderen Behandlungsoptionen. Einen Erfolg der Therapie können die Ärzte zwar nicht garantieren. Aber die Statistik bietet einen Anhaltspunkt, wie wahrscheinlich er ist.

Daneben gilt es, die Nebenwirkungen zu beachten. Ist man bereit, diese in Kauf zu nehmen? Auch dies kann bei der Wahl der Behandlung mitunter entscheidend sein. Ebenso wichtig ist es zu wissen, wie man Behandlungsfolgen lindern kann.

Tipp 3
Auch wenn für einen nur eine Therapie infrage kommt, sollte man sich gut informiert für diese oder eben auch dagegen entscheiden. Ohne die ausdrückliche und informierte Zustimmung der Patientin oder des Patienten dürfen Ärzte eine Behandlung gar nicht erst vornehmen.



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