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Patientenleitlinie "Chronische Lymphatische Leukämie (CLL)": Kommentare erbeten

Betroffene, Interessierte und Fachleute können ihre Rückmeldung bis zum 15. Juni 2018 einreichen

Die Diagnose oder der Verdacht auf eine chronische lymphatische Leukämie (CLL) wirft viele Fragen auf: Was ist eigentlich eine chronische lymphatische Leukämie? Wie wird diese behandelt? Was kann man als Betroffener selbst tun? Wie kann man als Angehöriger helfen? Und wer unterstützt Betroffene und Angehörige in dieser schwierigen Situation? Antworten und umfangreiche Informationen soll die neue Fassung der Patientenleitlinie "Chronische Lymphatische Leukämie (CLL)" bieten.

Betroffene, Angehörige und Interessierte aus Fachkreisen und Selbsthilfeorganisationen sind eingeladen, die Entwürfe der Patientenleitlinie zu kommentieren, Verbesserungsvorschläge zu machen oder Ergänzungen vorzuschlagen. Die Entwürfe der Patientenleitlinie und ein Fragebogen für die Begutachtung können kostenlos heruntergeladen werden. Die Frist für die Begutachtung endet am 15. Juni 2018.

Patientenleitlinie: Allgemeinverständliche Version der Leitlinie für Ärzte

Die Patientenleitlinie beruht auf den Handlungsempfehlungen der "S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)" des Leitlinienprogramms Onkologie. Sie richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die Broschüre soll unter anderem Informationen zur Entstehung und Feststellung einer CLL, zu aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und deren Nebenwirkungen sowie zum Leben mit der Erkrankung bieten. Dieses Wissen soll es Betroffenen ermöglichen, bei der Behandlung aktiv mitzuwirken und ihr Leben mit CLL zu gestalten. Doch noch ist die Patientenleitlinie nicht gültig: die endgültige Fassung gibt es erst nach Sichtung und Einarbeitung der Rückmeldungen!

Die Patientenleitlinie basiert – wie die Leitlinie für Ärzte – auf dem besten aktuell verfügbaren medizinischen Wissen über chronische Lymphatische Leukämien. Entwickelt wurde die Patientenleitlinie im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen. Das Leitlinienprogramm Onkologie wird gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH) getragen. Betreuung und Redaktion der Patientenleitlinie erfolgen durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ).