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Familiärer Brustkrebs: Neue Einblicke in die zellulären Grundlagen

Wissenschaftlern in England ist es gelungen, erste Bilder des "BreastCancer2" (BRCA2)-Proteins aufzunehmen. Dieses Eiweiß soll in den Zellen normalerweise Krebs verhindern. Die Information zu seiner Herstellung wird vom "Brustkrebsgen" BRCA2 abgelesen.
Menschen mit einer ererbten Veränderung im BRCA2-Gen haben ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, aber auch für weitere Krebsarten.

BRCA2 © Imperial College London
Das Protein BRCA2 (rot) bei der Arbeit: In der Zelle ist es an Reparaturprozessen an der Erbinformation, der DNA (blau) beteiligt. Funktioniert das Protein nicht korrekt, kann dies die Entstehung von Krebs begünstigen. Zeichnung © Imperial College London

Die neuen, mit einem Elektronenmikroskop aufgenommenen Bilder und neue Strukturanalysen liefern nun entscheidende Hinweise über die genaue Funktionsweise und das Aussehen von BRCA2. Mit diesem Wissen, so die Hoffnung der Wissenschaftler, können in Zukunft neue Wege der Therapie gefunden werden.

In Deutschland sind etwa fünf Prozent aller Brustkrebspatientinnen Trägerinnen einer BRCA1- oder BRCA2-Mutation. Das bedeutet: Die genetische Veränderung findet sich bei ihnen in allen Zellen des Körpers. Als Betroffene hat man ein deutlich erhöhtes Risiko, im Laufe des Lebens an Brustkrebs zu erkranken.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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