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Familiärer Brust- oder Eierstockkrebs: Selbsthilfeangebot erweitert

Die Schauspielerin Angelina Jolie hat es vielen Menschen bewusst gemacht: Jede zehnte Frau, die an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt, trägt eine genetische Veränderung, die nicht nur ihr eigenes Risiko beeinflusst. Sie kann sie auch an ihre Kinder weitergeben. Fachleute sprechen von sogenannten BRCA-Genen – für englisch BReast CAncer. In Familien, in denen sie vorkommen, treten Brust- und auch Eierstockkrebs deshalb häufiger auf. Viele Betroffene sind auffallend jung. Bei Männern mit diesen Genveränderungen steigt das Brustkrebsrisiko ebenfalls.
Im Jahr 2010 gründeten Betroffene das "BRCA-Netzwerk – Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs e.V."
Ziel des Netzwerkes ist es, leicht zugängliche Möglichkeiten zu schaffen, über die sich Betroffene informieren und austauschen können. Nun hat der Verein eine neue, hauptamtlich geführte Geschäftsstelle bekommen: im Haus der Krebsselbsthilfe in Bonn.