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Weltnichtrauchertag: Rauchverzicht schützt vor Krebs

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Seit 1987 möchte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dadurch die Öffentlichkeit für die Gefahren von Tabakrauchen sensibilisieren. Das diesjährige Motto lautet: "Gesundheit auf der Kippe – Tabaksteuern rauf, Tabakkonsum runter!". Die Tabaksteuer zu erhöhen - das wird von der WHO als eine wirksame Maßnahme betrachtet, um weltweit möglichst viele Menschen vom Tabakkonsum abzubringen. Noch weitere Maßnahmen spielen eine Rolle: Verbot von Tabakwerbung, Warnhinweise für Verbraucher auf Tabakprodukten sowie ein verbesserter Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens.

Ist Rauchen wirklich so ungesund? Rauchen erhöht rein statistisch das Risiko, an mehreren Tumorarten zu erkranken. Lungenkrebs ist darunter nur die häufigste, aber längst nicht die einzige Krebsart. Aber schon hier reichen die Zahlen aus, um die Gefährlichkeit von Tabak zu belegen: Im Jahr 2006 erkrankten etwa 52.070 Menschen in Deutschland an Lungenkrebs, auch Bronchialkarzinom genannt. Neun von zehn Männern mit Lungenkrebs haben geraucht und sechs von zehn Frauen mit Bronchialkarzinom. Jährlich sterben in Deutschland schätzungsweise 43.008 Menschen an Lungenkrebs durch Rauchen. Neben einem gesteigerten Krebsrisiko ist für Raucher auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)

Aschenbecher mit Zigarettenkippen © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
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Wo findet man Unterstützung, wenn man gerne mit dem Rauchen aufhören würde? Wo kann man sich zu den Konsequenzen des Rauchens informieren? Das Deutsche Krebsforschungszentrum bietet mit seinem Rauchertelefon Informationen sowie Unterstützung beim Rauchstopp. Verantwortlich ist die Stabsstelle Krebsprävention. Die Beratung erfolgt in Kooperation mit dem Krebsinformationsdienst:

  • Telefonnummer 06221 - 42 42 00, von Montag bis Freitag, 14.00 bis 17.00 Uhr
  • Einen Einstieg zu den Themen "Gesundheitsgefährdung durch Rauchen und Passivrauchen" sowie "Erfolgreicher Rauchausstieg" bieten Informationen auf den Internetseiten des Deutschen Krebsforschungszentrums unter www.dkfz.de/de/rauchertelefon.

Wer als Patient, Angehöriger oder Interessierter Fragen zu Lungenkrebs oder einer anderen Tumorart hat, kann sich per Telefon oder E-Mail an den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums wenden. Ratsuchenden steht der Dienst täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40, oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de, hier auch ein datensicheres Formular.

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