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November 2013: Chemoprävention
- Krebsvorbeugung durch Tabletten?

Eine Tablette, die Gesunde vor Krebs schützt – die Chemoprävention ist ein Wunschtraum, nicht nur von Wissenschaftlern und Ärzten. In der Krebsforschung setzte man lange zum Beispiel auf Vitamine oder pflanzliche Extrakte. Auch Arzneistoffe wurden auf ihre krebsverhütende Wirkung hin überprüft, darunter so altbekannte Substanzen wie die Acetylsalicylsäure, das "Aspirin".
Bisher ist der Plan nicht aufgegangen. Erste Studien zeigen: Manche Stoffe schaden mehr, als sie nutzen, wenn man sie konzentriert als Tablette verwendet. Andere zeigen zwar eine vorbeugende Wirkung. Sie haben aber so schwere Nebenwirkungen, dass sie Gesunden kaum über längere Zeit zuzumuten sind. Etwas besser fällt die Nutzen-Risiko-Abwägung nur für Menschen mit sehr hohem Krebsrisiko aus, etwa bei erblicher Veranlagung. Die Forschung zur Chemoprävention läuft weiter auf Hochtouren.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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