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Brustkrebsmonat: Bundesweite Aktion bietet Frauen unabhängige Beratung zur Früherkennung von Brustkrebs

Röntgen, Ultraschall oder Magnetresonanztomographie – welche Methode ist geeignet? Wann und wie oft ist Brustkrebs-Früherkennung sinnvoll? Welche Vorteile des Screenings stehen welchen Risiken gegenüber?
Die gemeinsame Aktion "Gut informiert?" von Kooperationsgemeinschaft Mammographie und Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums klärt auf.
"Wir beantworten Ihre Fragen zur Brustkrebsfrüherkennung!" – mit diesem Satz laden die Initiatoren der Aktion alle Frauen dazu ein, sich über Chancen und Risiken der Früherkennungsmaßnahmen zu informieren. Frauen und andere Interessierte erwartet eine unabhängige und persönliche Information und Beratung.

Plakat "Gut informiert?" © Kooperationsgemeinschaft Mammographie

"Das Mammographie-Screening-Programm richtet sich an 10 Millionen Frauen in Deutschland. Spätestens mit der Einladung zum Programm stellen sich Frauen die Frage, ob sie das Screening in Anspruch nehmen wollen", sagt Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Geschäftsstellenleiterin der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. "Mit der Röntgen-Untersuchung spüren wir Brustkrebs in einem sehr frühen Stadium auf und schaffen damit die besten Voraussetzungen für eine frühzeitige, erfolgversprechende Behandlung der Erkrankung." Mehr als 30 Prozent aller im Screening entdeckten Tumore sind mit maximal zehn Millimetern sehr klein und gut behandelbar. Alle Untersuchungsdaten im Programm werden regelmäßig ausgewertet und der Öffentlichkeit als Evaluations- und Qualitätsberichte zugänglich gemacht.

"Wir stehen seit 26 Jahren für unabhängige Information von Krebspatienten, Angehörigen und interessierter Öffentlichkeit auf der Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse", betont Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.
"Mit der Einführung von Früherkennungs-Programmen wie dem Mammographie-Screening beobachten wir ein zunehmendes Interesse an diesen Themen. Wir möchten Anfragende darin unterstützen, Nutzen und Risiken von Früherkennungsuntersuchungen abzuwägen und eine informierte Entscheidung – dafür oder dagegen – zu treffen."

Die Aktion "Gut informiert?" bietet verschiedene Wege, mehr über Brustkrebsfrüherkennung zu erfahren: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes stehen bereit, Fragen zur Brustkrebs-Früherkennung individuell und unabhängig zu beantworten: entweder über die kostenlose Service-Hotline 0800 – 420 30 40 oder im neuen Online-Dialogforum auf www.gut-informiert.de.
Darüber hinaus können Frauen in einer Online-Sprechstunde live mit Ärzten und mit Organisatoren der einladenden Stellen aus dem Mammographie-Screening-Programm chatten.

Die Aktion "Gut informiert?" umfasst auch die Information der Fachöffentlichkeit über die Ergebnisse des Mammographie-Screening-Programms. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie verteilt bundesweit ein Infoblatt an Hausärzte und Gynäkologen mit den aktuellen Daten aus der Evaluation und Qualitätssicherung des Programms (Berichte veröffentlicht unter www.mammo-programm.de).



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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