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Brustkrebs-Screening auf hohem Niveau

Frauen, die in Deutschland zur Brustkrebs-Früherkennung gehen, erwarten eine qualitativ hochwertige Untersuchung. Die deutsche Reihenuntersuchung, das Mammographie-Screening, erfüllt diese Ansprüche. Zu diesem Schluss kommt die Kooperationsgemeinschaft Mammographie anhand der Auswertung der durchgeführten Untersuchungen.

Der aktuell erschienene Qualitätsbericht für die Jahre 2008 und 2009 zeigt zudem, was auf Frauen mit dieser Vorsorgeuntersuchung  zukommt: Von 1.000 im Screening untersuchten Frauen müssen etwa 50 Frauen mit der Einladung zu einer weiteren Untersuchung rechnen. Meist kann dann durch eine zusätzliche mammographische Aufnahme, durch Ultraschalluntersuchung und Tastuntersuchungen Brustkrebs ausgeschlossen werden. Hinter den auffälligen Befunden, die sich in der ersten Mammographie gezeigt hatten, stehen bei den meisten Betroffenen gutartige Veränderungen. Lediglich 15 von 1.000 Frauen wird die Entnahme einer Gewebeprobe empfohlen.

Krebs bei 8 von 1.000 Frauen

Dass diese Biopsie nicht ohne Grund veranlasst wird, lässt sich aus den Daten ebenfalls ablesen: Der Krebsverdacht bestätigt sich nach der Untersuchung des entnommenen Gewebes bei 8 dieser 15 Frauen.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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