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"Aspirin": Mit der Kopfschmerztablette gegen Krebs?
Hintergrundinformationen beim Krebsinformationsdienst

Schützt die regelmäßige Einnahme von "Aspirin®" vor Krebs? Diese Frage wird aktuell in den Medien diskutiert. Anlass ist eine Metaanalyse britischer Forscher: Die Wissenschaftler haben mehr als fünfzig Studien ausgewertet, in denen Acetylsalicylsäure (ASS), der Wirkstoff aus Aspirin® und weiteren Medikamenten, zur Verhinderung von Blutgerinnseln eingesetzt wurde. Sie fanden Hinweise darauf, dass Patienten, die ASS über Jahre hinweg täglich einnahmen, ein geringeres relatives Erkrankungs- und Sterberisiko für mehrere Krebsarten hatten. Insbesondere das Risiko für Darmkrebs war leicht vermindert.

Experten, darunter auch das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel (BFARM) warnen allerdings vor einer Selbstmedikation: ASS und verwandte Substanzen können gefährliche Nebenwirkungen haben und sollten daher nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt für längere Zeit verwendet werden. Bei täglicher Einnahme ist das Risiko für gefährliche Blutungen im Magen-Darm-Trakt erhöht, insbesondere in den ersten Jahren einer Dauermedikation.

Nähere Informationen bietet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in folgenden Texten:




Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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