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Mammographie-Screening: Auswertungen vorgestellt

Das Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs ist auf einem guten Weg. Das ist das Ergebnis des zweiten Evaluationsberichts zum Mammographie-Screening-Programm, der auf dem 30. Deutschen Krebskongress in Berlin vorgestellt wurde.

Vorgelegt hat den Bericht die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die zwischen 2008 und 2009 insgesamt 4,6 Millionen Screening-Untersuchungen in Deutschland ausgewertet hat.

Demnach konnten nahezu alle Qualitätsvorgaben - wie zum Beispiel höhere Entdeckungsraten von kleinen Tumoren und Karzinomen ohne Lymphknotenbefall - in den Jahren 2008 und 2009 erreicht werden. Lediglich die Teilnahmerate entspricht noch nicht den Vorgaben: Nur etwa jede zweite Frau (rund 54 Prozent) nimmt das Angebot zur Früherkennung von Brustkrebs wahr. Nach der EU-Leitlinie, die die Qualitätsvorgaben für das Deutsche Screening-Programm vorgibt, sollten es mindestens 70 Prozent sein. Einen Grund für die geringe Zahl in Deutschland nennt der Bericht nicht.

Das 2005 in Deutschland eingeführte Mammographie-Screening-Programm wird seit Ende 2009 flächendeckend von 94 Screening-Einheiten angeboten. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben in Deutschland alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie-Untersuchung, derzeit sind das etwa zehn Millionen.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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