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Keine gute Mischung: Gen-Kombination erhöht das Lungenkrebsrisiko von Rauchern

Nicht jeder Raucher erkrankt an Lungenkrebs. Warum das so ist, untersuchen Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Eine neue Studie aus Kanada hat jetzt gezeigt, welche Auswirkungen Veränderungen in zwei Risiko-Genen bei Rauchern haben. Die verantwortlichen Forscher machten deutlich: Menschen mit einer bestimmten Kombination von Erbinformationen rauchen mehr Zigaretten pro Tag, sind abhängiger und haben ein höheres Risiko für Lungenkrebs.

Lungenkrebs in Deutschland

In Deutschland erkranken jährlich rund 47.000 Menschen an Krebs der Lunge und der Bronchien, so die Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI, www.rki.de/krebs) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister (GEKID, www.gekid.de).

Studienteilnehmer waren aktuelle oder frühere Raucher, 417 Menschen von ihnen mit und 443 ohne Lungenkrebs. Die Forscher analysierten Ausmaß der Nikotinsucht und des Zigarettenkonsums der Teilnehmer, suchten aber auch nach typischen Genveränderungen: Schon länger ist bekannt, dass das Gen CYP2A6 und die nebeneinanderliegende Genkombination CHRNA5-A3-B4 unabhängig voneinander das Rauchverhalten beeinflussen und eine Auswirkung auf das Lungenkrebsrisiko haben. Die Wissenschaftler um Rachel Tyndale von der Universität Toronto konnten zeigen, dass das am Nikotinstoffwechsel beteiligte Gen CYP2A6 einen größeren Einfluss auf die Zahl der gerauchten Zigaretten hat. Die anderen Gene wirken sich stärker auf das Lungenkrebsrisiko aus.



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