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Fotografie: Was macht den Krebs zum Krebs?

"Bilder der Forschung": So lautet das Motto eines Wettbewerbs, den der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) und das Nachrichtenmagazin Focus seit 2005 veranstalten. In diesem Jahr belegte die Aufnahme einer Tumorzelle den ersten Platz in der Kategorie "Faszination Forschung".

Was macht den Krebs zum Krebs? Antworten bietet der Schweizer Forscher und Wissenschaftsfotograf Martin Oeggerli mit seiner Aufnahme einer Krebszelle unter dem Elektronenmikroskop.

Metastasierende Prostatakrebszelle, Foto von Martin Oeggerli
Metastasierende Prostatakrebszelle, © Martin Oeggerli

Siegerfoto "Faszination Forschung"

Die Transformation einer gesunden Zelle in eine Tumorzelle ist ein komplexer Vorgang: Es passieren eine ganze Reihe verschiedener genetischer Veränderungen. Tumorzellen entwickeln dabei früher oder später die Fähigkeit, sich fortzubewegen und Metastasen zu bilden.

Das Bild zeigt eine invasive Prostatakarzinomzelle. Diese Zellen bilden häufig Metastasen im Knochen. Mithilfe ihrer Fortsätze zieht sich die Zelle auf dem Bild über die Unterlage. Im Vergleich zu einer gesunden Zelle bildet diese invasive Tumorzelle deutlich kleinere Fortsätze aus. Sie ist dank schnellerem Auf- und Abbau der Fortsätze in der Lage, sich auch wesentlich schneller fortzubewegen.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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