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Bundesministerium für Gesundheit: Schutz vor gefälschten Arzneimitteln

Medikamente, die keinen Wirkstoff enthalten, Arzneimittel, die verunreinigt sind oder deren Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen ist - die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt seit einigen Jahren vor Problemen mit gefälschten Arzneimitteln. In Deutschland sind bisher nur wenige Fälle bekannt geworden, die Qualitätsvorgaben für Apotheken und Großhandel sorgen vor. Risiken sieht das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) jedoch vor allem im Internethandel. Woran erkennt man gefälschte Medikamente? Bei welchen Angeboten sollten Patienten misstrauisch werden? Diese und weitere Fragen beantwortet das Gesundheitsministerium in einem neuen Informationsblatt. Das Dokument enthält allgemeine Hinweise, die auch für Krebspatienten hilfreich sein können.

Arzneimittelfälschungen können demnach gefährlich sein, weil sie

  • den richtigen Wirkstoff in falscher Dosierung (zu gering oder zu hoch) enthalten,
  • keinen oder einen anderen Wirkstoff als den angegebenen enthalten,
  • mit gefälschter Verpackung und gefälschtem Beipackzettel angeboten werden.

Patienten riskieren durch die Einnahme von Fälschungen erhebliche Schäden ihrer Gesundheit, so das BMG.

Im Internet: Kriminelle Anbieter nutzen Scham von Patienten aus

Zwar gibt es viele seriöse Internet-Apotheken. Trotzdem scheint die Hauptquelle für gefälschte Medikamente hierzulande das Internet zu sein. In Apotheken und im Großhandel sind Arzneimittelfälschungen in Deutschland dagegen sehr selten. Nach Angaben des BMG nutzen kriminelle Anbieter im Internet aus, dass es Patienten bei vielen medizinischen Problemen unangenehm ist, ihren Arzt nach einem Rezept zu fragen.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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