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Aktualisierte Referenzwerte: Weniger Strahlenbelastung durch Röntgenuntersuchungen

Eine geringere Strahlenbelastung durch Röntgenuntersuchungen und Computertomographien: Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Referenzwerte für Untersuchungen mit ionisierenden Strahlen aktualisiert.

Als diagnostischen Referenzwert bezeichnen Fachleute die Strahlendosis, die bei einer Untersuchung nicht überschritten werden sollte. Die Referenzwerte für Röntgenaufnahmen und Computertomographien sind nicht für alle Untersuchungen gleich: So ist zum Beispiel eine Aufnahme des Brustkorbs mit einer geringeren Dosis möglich als eine Aufnahme des Beckens. Die niedrigste Belastung sollte derzeit von einer Mammographie der Brust ausgehen. Erstmals hat das BfS auch Referenzwerte für Computertomographien bei Kindern verschiedener Alters- und Gewichtsklassen festgelegt.

Um die neuen Referenzwerte festzulegen, hat das Bundesamt die Strahlendosen ermittelt, die in den vergangenen Jahren in Kliniken und Arztpraxen bei Röntgenuntersuchungen verwendet wurden. Der neue Referenzwert für eine Untersuchung entspricht der Dosis, die von 75 Prozent der Kliniken und Praxen eingehalten wird. Die aktuellen Referenzwerte liegen damit um 30 bis 50 Prozent niedriger als die bisherigen. Das Strahlenrisiko, das für Patienten von diesen Untersuchungen ausgeht, sinkt um den gleichen Prozentsatz. Kliniken und Praxen, die die neuen Werte bislang nicht erreichen, sollen unterstützt werden, um die Röntgenuntersuchungen entsprechend verbessern zu können.

Das BfS geht davon aus, dass durch die verringerten Referenzwerte und verbesserte Untersuchungstechniken die Strahlenbelastung der Bevölkerung insgesamt sinken wird.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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