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Kassenwechsel: Wahltarife hebeln Sonderkündigungsrecht aus

Seit 2009 können gesetzliche Krankenversicherungen Zusatzbeiträge erheben. Versicherte haben in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht. Sie können die Krankenkasse zeitnah wechseln. Jedoch gilt dieses Recht nicht für Personen, die einen Wahltarif abschließen. Sie sind für drei Jahre an ihre Krankenkasse gebunden. Viele Betroffene erfahren dies aber erst, wenn sie von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen.

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland schildert in ihrem "Beratungsfall des Monats April" den Fall einer Versicherten, die als Wahltarif einen "Selbstbehalttarif" abschloss.  Sie verpflichtete sich mit diesem Tarif, in einem begrenzten Zeitraum einen Teil der Behandlungskosten selbst zu übernehmen. Nachdem ihre Krankenkasse erstmalig Zusatzbeiträge erhob, wollte sie kündigen und die Krankenkasse wechseln. Dies war nicht möglich, da die Versicherte sich mit Abschluss des "Selbstbehalttarifs" für drei Jahre bei der Krankenkasse verpflichtete. Damit hatte sie, wenn auch nicht bewusst,  auf ihr Sonderkündigungsrecht verzichtet.



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