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Universitätsklinikum Heidelberg eröffnet Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT

"Gigantisch", "gewaltig" und "riesig": So beschreiben Journalisten das vor Kurzem eröffnete Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT). Die Anlage, die eine Fläche von 5.000 Quadratmetern einnimmt und 119 Millionen Euro gekostet hat, ist die erste in Europa, in der bösartige Tumoren sowohl mit Schwerionen als auch mit Protonen behandelt werden können. Betrieben wird das HIT vom Universitätsklinikum Heidelberg.

Bei der Bestrahlung mit Ionen werden elektrisch geladene Teilchen auf drei Viertel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Sie lassen sich so präzise steuern, dass die Hauptdosis ihrer Energie direkt auf die Krebszellen gelenkt wird. So können diese geschädigt werden, während das umliegende Gewebe verschont bleibt.

Das Universitätsklinikum Heidelberg hat Verträge mit verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen über die Behandlung ihrer Mitglieder geschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung zur Eröffnung des HIT. Zunächst wird am HIT mit der Bestrahlung von Patienten mit Chordomen und Chondrosarkomen der Schädelbasis (beides seltene Knochentumoren) begonnen. Auch adenoidzystische Karzinome der Speicheldrüse stellen eine Indikation dar. In den nächsten Jahren soll die Ionenstrahltherapie auch bei häufig vorkommenden Tumoren wie dem Prostatakrebs sowie bei Tumoren im Kindesalter wissenschaftlich untersucht werden. Pro Jahr können rund 1.300 Patienten behandelt werden.



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