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Solarienverbot für Minderjährige

Keine Sonnenbank mehr für Kinder und Jugendliche unter 18: Der Bundesrat hat am 10. Juli 2009 ein Gesetz gebilligt, das Minderjährigen den Besuch von Solarien verbietet (Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung). Der Bundestag hatte das Gesetz im Juni verabschiedet, in Kraft tritt es nach Unterzeichnung durch Bundespräsident Horst Köhler.
Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung), wie sie in Solarien, aber auch im Sonnenlicht vorkommt, fördert die Entstehung von Hautkrebs. Kinder sind dabei besonders gefährdet: Ihre Haut ist noch sehr dünn, kann nicht ausreichend bräunen und bildet nur nach und nach eine schützende Hornhaut. Kinder bekommen aus diesen Gründen besonders schnell einen Sonnenbrand. Verschiedene Studien konnten einen Zusammenhang zwischen den Sonnenbränden in der Kindheit, der Anzahl von Leberflecken und dem Auftreten von Hautkrebs zeigen.
Schon länger weisen Experten darauf hin, dass Kinder und Jugendliche besonders vor Lichtschäden und Sonnenbränden geschützt werden sollten. Der Bundesrat argumentiert deshalb, "Regelungen zum Schutz der Bevölkerung" seien dringend notwendig gewesen. Die Verabschiedung des Gesetzes wurde bereits von Organisationen wie der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und der Strahlenschutzkommission begrüßt.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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