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Translationale Krebsforschung: Schneller Wissenstransfer kann Leben retten

Ohne Forschung kein Fortschritt - das gilt ganz besonders für die Krebsmedizin. Die Heilungschancen der Betroffenen können nur dann weiter erhöht werden, wenn Forschungsergebnisse rasch aus dem Labor in den klinischen Alltag überführt werden. Dieser Forschungstransfer, auch "Translationale Forschung" genannt, soll nun in Deutschland optimale Rahmenbedingungen erhalten. Am Dienstag stellten Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Friedrich Carl Janssen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, und Professor Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, in Berlin das "Nationale Konsortium für Translationale Krebsforschung" vor. Eine Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert über Details der getroffenen Vereinbarungen, unter www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2009/dkfz_pm_09_30.php.

Translationale Forschung - was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Als "translational" wird eine anwendungsnahe Krebsforschung bezeichnet. Im Begriff "translational" schwingen sowohl das englische "translation" mit, für "Übersetzung", wie auch die ursprünglich lateinische Bezeichnung für "weitertragen" oder "übertragen". Translationale Forschung soll durch enge Verzahnung vorklinischer wissenschaftlicher Arbeit  mit klinischen Studien die Umsetzung von Erkenntnissen erleichtern. Eins ihrer wichtigsten Ziele ist die Verkürzung der Zeit, die zwischen der Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren im Forschungslabor und ihrer Bereitstellung für Krebspatienten vergeht.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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