| ABCD-Regel |
wird verwendet, um Hautveränderungen zu beurteilen; manchmal auch: ABCDE-Regel, mehr dazu hier
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| Abdomen, abdominal |
Bauchregion, die Bauchregion betreffend
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| Ablatio |
Entfernen eines gesamten Organs, zum Beispiel der Brust
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| Abstrich |
Zellentnahme von der Haut- oder Schleimhautoberfläche mit Spateln oder Tupfern, zur Untersuchung unter dem Mikroskop oder mit anderen Methoden
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| Abszess |
Eiter, der sich in einem durch entzündetes Gewebe entstandenen Hohlraum ansammelt
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| Adenokarzinom |
bösartiger Tumor, der vom drüsenbildenden Gewebe ausgeht
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| Adenom |
gutartiger Tumor, der vom drüsenbildenden Gewebe ausgeht
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| Aderhautmelanom |
Tumorerkrankung des Auges, malignes uveales Melanom
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| adjuvante Therapie |
ergänzende Behandlung nach Entfernen eines Tumors, um einem Rückfall und dem Entstehen von Metastasen vorzubeugen. Eine adjuvante Therapie zielt auf eventuell im Körper verbliebene, aber nicht sichtbare Krebszellen.
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| Agonist |
Substanz, die an einen spezifischen Empfänger auf Zellen bindet und dort eine bestimmte Wirkung auslöst
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| Alkylanzien |
Klasse von Zytostatika, greifen chemisch die Moleküle der Erbsubstanz sowie einiger Proteine an und vernetzen sie; dadurch können sich die Tumorzellen nicht mehr vermehren, zum Beispiel Cyclophosphamid, Hydroxyharnstoff, Melphalan, mehr dazu hier
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| ALL, akute lymphatische Leukämie |
bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, bei der Vorläuferzellen weißer Blutkörperchen, die sogenannten Lymphozyten, entartet und vermehrt sind, mehr dazu hier
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| allogen |
fremd, von einem anderen Menschen stammend, Beispiel: die allogene Übertragung von Zellen eines Spenders auf einen Empfänger
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| Aminosäure |
Bausteine, aus denen Eiweiße (Proteine) zusammengesetzt sind
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| AML, akute myeloische Leukämie |
bösartige, akut verlaufende Erkrankung des blutbildenden Systems; bei der AML sind Vorläuferzellen weißer Blutkörperchen, sogenannte Granulozyten, entartet und vermehrt, was die normale Blutbildung stark behindert und blockiert, mehr dazu hier
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| Analgetikum |
Schmerzmittel; Substanz, welche das Schmerzempfinden unterdrückt; analgetisch: schmerzlindernd
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| Analkarzinom |
Krebserkrankung der Analregion; betroffen sind der Analkanal und der Analrand am Darmausgang. Ein Analkarzinom ist nicht zu verwechseln mit Krebs des Dickdarms oder Enddarms.
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| Anämie |
Blutarmut; Mangel an roten Blutkörperchen oder dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin
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| Anamnese |
Krankheitsvorgeschichte, Erfragen der Vorgeschichte eines Patienten, zum Beispiel frühere Erkrankungen, allgemeiner Gesundheitszustand, soziale Umstände oder besondere Risikofaktoren
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| Anästhesie |
Betäubung, Empfindungslosigkeit. Anästhesieverfahren werden zur Schmerzstillung vor und bei schmerzhaften Diagnose- und Therapieverfahren eingesetzt, zur Narkose vor Operationen und zur Schmerzlinderung bei Tumorschmerzen.
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| Anastomose |
zwei Hohlorgane, die natürlich verknüpft sind oder durch eine Operation vebunden werden, Beispiel: Anastomose des Darms bei Operationen zur Tumorentfernung
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| Androgene |
männliche Geschlechtshormone, zum Beispiel Testosteron
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| Angiogenese |
Neubildung von Blutgefäßen
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| Angiographie |
Untersuchen und Sichtbarmachen von Blutgefäßen mittels bildgebender Verfahren, meist unter Verwendung eines Kontrastmittels
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| Anorexie |
ausgeprägte Appetitlosigkeit, mehr dazu hier
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| Antagonist |
Stoff, der einer anderen Substanz, dem Agonisten, entgegenwirkt oder deren Wirkung umkehrt
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| Antiandrogene |
Medikamente, die die Wirkung männlicher Geschlechtshormone ausschalten
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| Antiangiogenese |
Hemmung der Gefäßneubildung
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| Antibiotikum |
Substanz, die Bakterien abtötet oder an der Vermehrung hindert
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| Antidepressivum |
Medikament zum Behandeln von Depressionen und anderen psychischen Störungen
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| Antiemetika |
Medikamente gegen Übelkeit und Brechreiz, mehr dazu hier
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| Antigen |
Struktur, die vom Immunsystem als "fremd" erkannt wird
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| Antihistaminikum |
Medikament zum Behandeln von allergischen Reaktionen
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| Antikörper |
von Immunzellen gebildete Proteine zum Erkennen und Zerstören von Krankheitskeimen, abnormen Zellen oder anderen körperfremden Strukturen; monoklonale Antikörper werden zur Therapie und zu Untersuchungszwecken in der Krebsmedizin hergestellt, mehr dazu hier
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| Antimykotika |
Medikamente zum Bekämpfen von Pilzinfektionen
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| Antiöstrogene |
Medikamente, die die Wirkung von weiblichen Geschlechtshormonen hemmen, der Östrogene, mehr dazu hier
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| Anus praeter |
künstlicher Darmausgang in der Bauchwand, auch: "Stoma", mehr dazu hier
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| Apherese |
Technik zum Trennen von Blutbestandteilen, zum Beispiel beim Sammeln von Blutstammzellen zur Transplantation, mehr dazu hier
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| Aplasie |
fehlende Entwicklung oder ausfallende Neubildung von Zellen oder Geweben
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| Apoptose |
natürlicher Vorgang im Zellstoffwechsel, auch als "programmierter Zelltod" bezeichnet: Alte, überflüssig gewordene oder geschädigte Zellen werden gezielt und in einem kontrollierten Prozess abgebaut. Ziel vieler Krebstherapien ist es, die Apoptose auszulösen - und nicht die direkte Zerstörung von Tumorzellen.
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| Aromatasehemmer |
Substanzen, die die Östrogenproduktion vermindern, Medikamente zur antihormonellen Behandlung zum Beispiel von Brustkrebs, mehr dazu hier
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| Astrozytom |
Gehirntumor, der von den Stützzellen im zentralen Nervensystem ausgeht; zählt zu den Gliomen, mehr dazu hier
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| Atemdepression |
nicht absichtlich, sondern als Krankheitsfolge oder Medikamentennebenwirkung herabgesetzte oder flachere Atmung
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| autolog |
vom Patienten selbst stammend, Beispiel: autologe Rückübertragung von Blutzellen, die vor einer Behandlung vom Patienten selbst gewonnen wurden
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