- Eine ungesunde Ernährung kann das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöhen, zum Beispiel für Darmkrebs. Forschende schätzen, dass ungesunde Essgewohnheiten bei etwa 8 von 100 neuen Krebsdiagnosen in Deutschland eine Rolle spielen.
- Fachleute empfehlen deshalb eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dazu gehören Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Gemüse und Obst. Außerdem wird empfohlen, wenig Zucker und Fett zu essen und möglichst auf stark verarbeitetes Fleisch zu verzichten.
- Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen – sie schützen nicht vor Krebs. Einige Präparate könnten das Krebsrisiko sogar erhöhen. Wer sich ausgewogen ernährt, ist meist ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.
Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs: Überblick
Studien zeigen: Manche Ernährungsgewohnheiten können das Risiko für Krebs und andere Krankheiten senken. Andere Ernährungsgewohnheiten erhöhen das Krebsrisiko.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzen auf Basis von Studienergebnissen: In Deutschland sind etwa 8 von 100 neuen Krebserkrankungen mit ungesunder Ernährung verbunden.
Deshalb empfehlen Ernährungsexperten nicht einzelne Lebensmittel, um Krebs vorzubeugen. Entscheidend ist die Ernährung insgesamt.
Doch nicht nur die Art der Lebensmittel ist wichtig, auch die Kalorienzahl: Besonders hoch verarbeitete Lebensmittel enthalten oft viele Kalorien in einer kleinen Menge und zusätzlich viel Zucker, Fett und Salz. Fachleute sprechen bei solchen Lebensmitteln von einer "hoher Energiedichte". Wer viele kalorienreiche Lebensmittel isst und sich wenig bewegt, nimmt dadurch leichter zu. Denn: Überschüssige Kalorien speichert der Körper als Fett.
Wer über längere Zeit mehr Kalorien aufnimmt als verbraucht, kann Übergewicht entwickeln. Starkes Übergewicht nennt man Adipositas. Heute weiß man: Starkes Übergewicht erhöht das Risiko für mindestens 13 Krebsarten. In Deutschland hängen etwa 7 von 100 neuen Krebserkrankungen mit Übergewicht zusammen und 6 von 100 Krebsneuerkrankungen sind auf Bewegungsmangel zurückzuführen.
Forschende gehen heute davon aus: Einzelne Lebensmittel schützen nicht allein vor Krebs. Sie verursachen vermutlich auch nicht allein Krebs. Entscheidend ist eher das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung und Körpergewicht. Gemeinsam beeinflussen sie, ob das Risiko für Krebs steigt oder sinkt.
Mit Ernährung Krebs vorbeugen: Was kann ich selbst tun?
Sie können selbst einiges tun, um sich gesund zu ernähren und Ihr persönliches Krebsrisiko zu senken. In den folgenden Abschnitten finden Sie dazu Empfehlungen von Expertinnen und Experten.
Wichtig zu wissen
Für die Krebsprävention ist nicht entscheidend, ob Sie sich immer und in jeder Situation perfekt ernähren. Entscheidend sind die Gewohnheiten im Alltag und über viele Jahre hinweg.
Gelegentliche Ausnahmen gehören zu einem ausgewogenen Lebensstil dazu. Und: Eine gesunde Ernährung kann das Krebsrisiko senken, Krebs aber nicht sicher verhindern.
Essen Sie viele verschiedene pflanzliche Lebensmittel
Tipp
Versuchen Sie frische saisonale Produkte zu kaufen.
Alternativ können Sie auf eingefrorene, getrocknete und konservierte Lebensmittel ohne Salz und Zuckerzusatz ausweichen.
Fachleute empfehlen täglich
- mindestens 5 Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst (1 Portion entspricht anschaulich 1 Handvoll)
- Getreideprodukte, möglichst als Vollkornprodukte
Pflanzliche Nahrungsmittel sind meist kalorienarm und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Dazu zählen
- unterschiedliche Obstsorten,
- verschiedene Gemüse wie Salat oder Kohl,
- Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Erbsen und Samen beispielsweise von Hirse, Hafer und Roggen.
Weitere Produkte die auf Ihrem Speiseplan stehen können:
- Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren: zum Beispiel Raps- und Olivenöl
- Nüsse in Maßen
- Getreideerzeugnisse, wie Brot, Nudeln oder Reis: Essen Sie hier bevorzugt Vollkornprodukte.
Ballaststoffe sind wichtig
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Ballaststoffmenge von 30 Gramm pro Tag. Diese Menge erreichen Sie beispielsweise mit
- 125 g gegarten Vollkornnudeln,
- 150 g gedämpftem Brokkoli,
- 125 g gedämpften Kichererbsen (aus der Dose) oder
- 40 g Zwiebel
Verzehren Sie wenig zucker- und fettreiche Lebensmittel
Tipp
Schauen Sie sich die Nährwerttabelle auf der Produktverpackung an:
Energiedichte Lebensmittel enthalten mehr als 225 Kilokalorien pro 100 Gramm oder pro 100 ml.
Fachleute empfehlen:
- zucker- und fettreiche Speisen (energiedichte Lebensmittel) möglichst meiden
- auf zuckerhaltige Getränke möglichst verzichten
Energiedichte Lebensmittel sind Produkte, die in kleinen Portionen sehr viele Kalorien enthalten. Dazu gehören:
- industriell hergestellte Snacks, Kuchen und Fertigprodukte wie Instant-Suppen
- zuckerhaltige Getränke wie Soft- und Energy Drinks
- Fast Food
- Getreideerzeugnisse, bei denen die Randschichten der Getreidekörner entfernt wurden, wie zum Beispiel Weißbrot
Verzehren Sie Fleisch in Maßen
Fachleute empfehlen:
- pro Woche weniger als 500 Gramm rotes Fleisch
- möglichst kein verarbeitetes Fleisch wie Wurst
Da Fleisch Proteine, Vitamine und Mineralstoffe liefert, brauchen Sie nicht völlig darauf verzichten. Nur die Menge an rotem Fleisch sollten Sie im Blick behalten, das ist beispielsweise Schweinefleisch, Rindfleisch oder Lammfleisch.
Möglichst verzichten sollten Sie auf verarbeitete Fleischwaren. Das sind Wurst und Schinken, die
- geräuchert,
- getrocknet oder
- eingesalzen sind oder
durch den Zusatz von chemischen Konservierungsmitteln haltbar gemacht wurden.
Studien haben gezeigt
Der übermäßige Verzehr von rotem und insbesondere von verarbeitetem Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs.
Verwenden Sie wenig Salz
Tipp
Schauen Sie sich die Nährwerttabelle auf der Produktverpackung an:
Lebensmittel sollten nicht mehr als 1,5 Gramm Salz pro 100 Gramm enthalten.
Fachleute empfehlen:
- Fertiglebensmittel meiden
- weniger als 5 Gramm Salz pro Tag
Es nicht problematisch, wenn Sie Ihre Speisen mit Salz würzen. Vielmehr sollten Sie möglichst wenig industriell hergestellte Lebensmitteln essen, da diese oft schon viel Salz enthalten. Dazu gehören
- Fertiggerichte,
- Fertigsuppen und -saucen
- Snacks
Auch geräucherte oder getrocknete Fleisch- und Fischwaren enthalten viel Salz.
Ein hoher Salzkonsum kann das Risiko für Magenkrebs sowie für Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzerkrankungen erhöhen.
Vitamine und andere Nahrungsergänzungsmittel: Nicht zur Krebsvorbeugung
Tipp
Können Sie sich nicht ausgewogen ernähren oder vermuten Sie einen Nährstoffmangel?
Dann lassen Sie sich ärztlich beraten, ob Nahrungsergänzungsmittel in Ihrer Situation sinnvoll sind.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebenswichtige Stoffe. Sie erfüllen wichtige Aufgaben im Stoffwechsel und müssen größtenteils über die Nahrung aufgenommen werden. Oft sind sie in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
Wichtig zu wissen: Wer sich abwechslungsreich und vollwertig mit viel Obst und Gemüse ernährt, nimmt in der Regel ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auf.
- Fachleute empfehlen normalerweise keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel, wenn kein nachgewiesener Mangel vorliegt.
- Fachleute empfehlen auch keine gezielte und isolierte Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente, um das Risiko für Krebserkrankungen zu verringern.
Große Studien konnten nicht bestätigen, dass einzelne Vitamine oder sogenannte Antioxidantien vor Krebs schützen. Im Gegenteil: Einige Präparate erhöhten in Untersuchungen sogar das Krebsrisiko. So rät die US Preventive Services Task Force (USPSTF) von einer vorbeugenden Einnahme von Vitamin E und Beta-Carotin ab. Personen, die ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben, zum Beispiel Raucher, sollten ganz auf Beta-Carotin Supplemente verzichten.
Merke
Nahrungsergänzungsmittel sind keine geeignete Maßnahme zur Krebsvorbeugung.
Übermäßige Dosen von Vitaminpräparaten können sich schädlich auf die Gesundheit auswirken.
- Für Inhaltsstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln existieren derzeit keine verbindlichen Höchstwerte.
- Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln geprüft und anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse Vorschläge erarbeitet.
- Wer ohne nachgewiesenen Mangel dennoch Vitamine und Mineralstoffen einnehmen möchte, kann sich bezüglich der Einnahme-Dosis an diesen Vorschlägen orientieren.
- Wer sich dennoch unsicher ist, sollte das mit der Hausärztin oder dem Hausarzt besprechen.
Lebensmittelzusatzstoffe und Süßstoffe: Kontrolliert und geprüft
Zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe gelten nach heutigem Wissen aus der Forschung als sicher, wenn sie wie vorgesehen verwendet werden: Sie verursachen keinen Krebs und stellen auch keine andere Gesundheitsgefahr dar.
Behörden prüfen und kontrollieren zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe regelmäßig. Werden neue Risiken bekannt, gibt es in der Europäischen Union Schnellwarnsysteme zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.
Krebsrisiko durch Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe?
Von keinem der in Deutschland zugelassenen Süßungsmittel (Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe) geht nach heutigem Kenntnisstand eindeutig ein Krebsrisiko aus.
Gut zu wissen
Süßungsmittel gehören zu den Lebensmittelzusatzstoffen. In der Europäischen Union (EU) dürfen sie nur verwendet werden, wenn sie zugelassen sind. Voraussetzung für die Zulassung ist, dass sie nach heutigem Wissen gesundheitlich unbedenklich sind.
Süßungsmittel dürfen nur in bestimmten Lebensmitteln eingesetzt werden und müssen immer im Zutatenverzeichnis angegeben werden. Dazu gehören zum Beispiel Süßigkeiten, süße Brotaufstriche, Snacks aus Getreide oder Nüssen, Kaugummi, Getränke und diätetische Lebensmittel.
Beispiel Aspartam: Auch Aspartam kann nach heutigem Wissen weiterhin in üblichen Mengen verzehrt werden. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Aspartam zwar als "möglicherweise krebserregend" eingestuft.
- Das bedeutet aber lediglich, dass es Hinweise auf eine krebserregende Wirkung gibt – auch wenn man dafür (unrealistisch) große Mengen zu sich nehmen müsste.
- Verbraucher erhalten dadurch aber keine Hinweise, dass sie bei einer bestimmten täglich aufgenommenen Menge Aspartam auch wirklich an Krebs erkranken.
- Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt, täglich nicht mehr als 40 Milligramm Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen.
Zum Vergleich: Ein Erfrischungsgetränk enthält etwa 200 bis 300 Milligramm Aspartam. Eine Person mit 70 Kilogramm Körpergewicht müsste etwa 9 bis 14 solcher Getränke pro Tag trinken, um den maximalen Höchstwert zu erreichen.

Bild: © Krebsinformationsdienst, DKFZ; erstellt mit BioRender.com, modifiziert nach den IARC-Monographien über Krebsrisiken
Häufige Fragen zu Ernährung und Krebsprävention
Kann man mit Vitaminpräparaten das Krebsrisiko senken?
Nein, die gezielte Einnahme von einzelnen Vitaminen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eignet sich nicht zur Krebsvorbeugung und kann das Risiko manchmal sogar erhöhen.
Vitamine entfalten ihre schützende Wirkung im Zusammenspiel mit anderen Inhaltsstoffen (wie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen) aus "echten" Lebensmitteln.
Gut zu wissen: Durch normale Ernährung ist eine Überdosierung von Vitaminen fast unmöglich. Bei einer Einnahme von Vitaminen in Form von Kapseln und Tabletten wird die empfohlene Tagesdosis jedoch oft um ein Vielfaches überschritten.
Muss man sich vegan oder vegetarisch ernähren, um das Krebsrisiko zu senken?
Nein. Laut führender Ernährungsfachgesellschaften braucht es keinen strikt veganen oder vegetarischen Lebensstil, um das Krebsrisiko zu senken.
Fachleute empfehlen aber, viele pflanzliche Lebensmittel und möglichst wenig Fleisch zu essen.
Wichtig zu wissen: Auch eine vegane Ernährung ist nicht automatisch gesund. Ungünstig ist sie zum Beispiel, wenn sie überwiegend aus stark verarbeiteten Veggy-Ersatzprodukten, Zucker oder Weißmehl besteht. Wer sich vegan ernährt, sollte außerdem auf bestimmte Nährstoffe achten, besonders auf Vitamin B12. Hierzu informiert auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Ist angebranntes oder stark geröstetes Essen krebserregend?
Ja. Das starke Erhitzen, Bräunen oder Verbrennen von Lebensmitteln kann das Krebsrisiko erhöhen. Beim (scharfen) Braten, Grillen und Rösten entstehen je nach Lebensmittel unterschiedliche Schadstoffe:
- Bei stärkehaltigen Lebensmitteln entsteht bei zu starker Bräunung Acrylamid. Betroffen sind vor allem Kartoffel- und Getreideprodukte wie beispielsweise Pommes frites, Toastbrot oder Pizza.
- Bei Fleisch und Fisch entstehen bei hohen Temperaturen im Rauch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Sie schlagen sich auf das Grillgut nieder.
Präventions-Tipps:
- Schneiden Sie verbrannte Stellen konsequent ab.
- Verwenden Sie für fettiges Grillgut Grillschalen.
- Lassen Sie auch Fleisch nicht zu lange auf dem Grill.
- Grillen Sie keine gepökelten Fleisch- und Wurstwaren.
- Setzen Sie auf die Devise "Vergolden statt Verkohlen": Rösten Sie kohlenhydrathaltige Lebensmittel nur leicht, damit sie nicht zu dunkel werden.
Erhöhen hochverarbeitete Lebensmittel (Fertiggerichte) das Krebsrisiko?
Es gibt Hinweise darauf, dass Menschen, die viele hochverarbeitete Lebensmittel (englisch: Ultra-Processed Foods, UPF) essen, möglicherweise ein höheres Krebsrisiko haben. Bisher ist jedoch nicht eindeutig bewiesen, dass diese Lebensmittel direkt Krebs verursachen.
Hochverarbeitete Lebensmittel werden industriell hergestellt. Sie sind oft sofort verzehrfertig, lange haltbar und besonders geschmacksintensiv. Dazu gehören zum Beispiel Fertiggerichte, Süßigkeiten oder viele Snacks.
Einige epidemiologische Beobachtungsstudien zeigen ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten oder für Krebs insgesamt. Die bisherigen Ergebnisse lassen sich jedoch nur eingeschränkt bewerten. Die Studien unterscheiden sich zum Beispiel in ihrer Durchführung und sind daher nicht gut vergleichbar.
Um sichere Aussagen treffen zu können, sind weitere hochwertige Studien mit mehr Teilnehmenden notwendig.
Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an hilfreichen Links zum Weiterlesen und Quellen, die für die Erstellung dieses Textes genutzt wurden.
Quellen und weiterführende Informationen
Institutionen und Fachgesellschaften
World Cancer Research Fund International, WCRF (Quellen auf Englisch):
- Our Cancer Prevention Recommendations (aufgerufen am 20.05.2026).
- Eat a diet rich in wholegrains, vegetables, fruit and beans (aufgerufen am 20.05.2026).
World Health Organisation (WHO):
- Europäischer Kodex zur Krebsbekämpfung. 5. Auflage (aufgerufen am 20.05.2026).
- International Agency for Research on Cancer (IARC): Aspartame hazard and risk assessment results released (englisch). Stand: 14.07.2023 (aufgerufen am 20.05.2026).
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE):
- Gut essen und trinken – die DGE-Empfehlungen (aufgerufen am 20.05.2026).
- Ausgewählte Fragen und Antworten zu veganer Ernährung. Stand 15.12.2025 (aufgerufen am 20.05.2026).
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):
- Süßungsmittel: Mehrheit der Studien bestätigt keine Gesundheitsbeeinträchtigung - allerdings ist die Studienlage unzureichend: Stellungnahme Nr. 004/2023 des BfR vom 07. Februar 2023 (Bewertungsstand 23. September 2019)
- Süßungsmittel in Lebensmitteln – Ausgewählte Fragen und Antworten. Stand 15.07.2025 (aufgerufen am 20.05.2026).
- Bedenkenlos Grillen – so lassen sich gesundheitliche Risiken minimieren. Stand 23.06.2026 (aufgerufen am 20.05.2026).
- Stellungnahme: Aktualisierte Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln. Stand: 22.02.2024 (aufgerufen am 20.05.2026).
Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Nahrungsergänzungsmittel (aufgerufen am 20.05.2026).
Fachartikel (Auswahl)
Aune D, Schlesinger S, Sobiecki JG. Vegetarian and vegan diets and cancer incidence: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. Eur J Epidemiol. 2026 Mar 25. doi: 10.1007/s10654-026-01380-8.
Dunneram, Y., Lee, J. Y., Watling, C. Z., Lawson, I., Parsaeian, M., Fraser, G. E., Butler, F. M., Prabhakaran, D., Shridhar, K., Kondal, D., Mohan, V. et al. (2026). Vegetarian diets and cancer risk: pooled analysis of 1.8 million women and men in nine prospective studies on three continents. British journal of cancer, 134(8), 1218–1229. doi.org/10.1038/s41416-025-03327-4
Isaksen, I. M., & Dankel, S. N. (2023). Ultra-processed food consumption and cancer risk: A systematic review and meta-analysis. Clinical nutrition (Edinburgh, Scotland), 42(6), 919–928. doi: 10.1016/j.clnu.2023.03.018
Riboli, E., Beland, F. A., Lachenmeier, D. W., Marques, M. M., Phillips, D. H., Schernhammer, E., Afghan, A., Assunção, R., Caderni, G., Corton, J. C. et al. (2023). Carcinogenicity of aspartame, methyleugenol, and isoeugenol. The Lancet. Oncology, 24(8), 848–850. doi: 10.1016/S1470-2045(23)00341-8
Vitale, M., Costabile, G., Testa, R., D'Abbronzo, G., Nettore, I. C., Macchia, P. E., & Giacco, R. (2024). Ultra-Processed Foods and Human Health: A Systematic Review and Meta-Analysis of Prospective Cohort Studies. Advances in nutrition (Bethesda, Md.), 15(1), 100121. doi: 10.1016/j.advnut.2023.09.009
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