
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.deDie folgende Zusammenstellung ist Teil einer umfassenderen Information über Krebserkrankungen der Prostata. Sie richtet sich an Patienten, ihre Familien und Freunde sowie an Interessierte. Individuelle Fragen beantwortet der Krebsinformationsdienst auch am Telefon oder per E-Mail.
Informationen aus dem Internet oder in Broschüren können es erleichtern, sich ein Bild über eine Krebserkrankung zu machen. Sie ersetzen jedoch nicht das Gespräch mit den behandelnden Ärzten.
Trotzdem kann es weiterhelfen, sich durch Broschüren, auf Internetseiten oder im Austausch mit anderen Betroffenen zu informieren. Schriftliche Informationen oder Texte aus dem Netz sind auch für Angehörige und Freunde eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen – eine individuelle Beratung im konkreten Fall ersetzen solche Quellen jedoch nicht!
Zum Thema Qualität von Gesundheitsinformation hat der Krebsinformationsdienst eine Checkliste im PDF-Format zusammengestellt, Thema "Sicher surfen zum Thema Krebs".
Zu Tumoren der Prostata gibt es eine Reihe kostenloser oder gegen Portoerstattung erhältlicher Broschüren verschiedener Anbieter. Eine Liste hat der Krebsinformationsdienst in der Rubrik "Broschürenverzeichnis" unter dem Stichwort "Prostatakrebs" zusammengestellt. Weitere Broschüren bieten allgemeine Auskünfte zu wichtigen Fragen bei Krebs. Viele dieser Informationen sind auch online abrufbar.
Der Krebsinformationsdienst bietet zu einigen ausgewählten Fragestellungen eigene kurzgefasste Informationsblätter für Prostatakrebspatienten an. Diese können von der Internetseite heruntergeladen und ausgedruckt werden:
Die Patienteninitiativen und Selbsthilfegruppen, die sich mit dem Thema Prostatakrebs befassen, sind noch nicht sehr alt, dafür umso aktiver. Sie nutzen die Möglichkeiten des Internet und bieten Foren und regionale Kontaktdaten auch über das Netz an.
Im Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. haben sich im Jahr 2000 einzelne Gruppen zusammengeschlossen; im Jahr 2007 gehörten dem Bundesverband bereits über 180 regionale Gruppen an, mehr unter www.prostatakrebs-bps.de.
Es gibt darüber hinaus weitere, nicht dem Verband angeschlossene Selbsthilfeangebote, die auf regionaler Ebene aktiv sind. Über Kontaktmöglichkeiten informieren die Krebsberatungsstellen.
Weitere Selbsthilfeorganisationen zum Thema Krebs sind nicht auf eine Tumorart allein festgelegt. Dies trifft vor allem für Gruppen zu, die sich hauptsächlich über das Internet organisieren. Eine Liste entsprechender Angebote finden Interessierte bei den Selbsthilfeadressen, Rubrik "Adressen".
In Deutschland befasst sich zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie e.V. in der Deutschen Krebsgesellschaft mit der Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms, online unter www.auo-online.de.
Die Seite informiert über Studien und Studiengruppen, die Informationen richten sich allerdings vorwiegend an Fachleute.
Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. informieren auf einer gemeinsamen Internetseite unter www.urologie.de. Das Angebot bietet Hintergrundinformationen sowie eine Suche nach Krankenhäusern mit urologischer Abteilung sowie niedergelassenen Urologen, die Mitglieder in einem der beiden Fachverbände sind.
Mehr zur Arzt- und Kliniksuche hat der Krebsinformationsdienst außerdem hier in einem Informationsblatt zusammengestellt.
Die europäische Urologenvereinigung nennt sich European Association of Urology, sie ist online unter www.uroweb.org. Die Informationen werden in englischer Sprache bereitgestellt, darunter auch aktuelle Diagnose- und Therapieleitlinien. Sie richten sich mehrheitlich an Fachleute.