
Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.
Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

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Mehr wissen zum Thema Lungenkrebs: Adressen, Links, Broschüren
Was bietet dieser Text?
Dieser Text ist Teil umfassender Informationen zum Thema Lungenkrebs. Der Abschnitt verweist Patienten, Angehörige und Interessierte auf Ansprechpartner und weitere Informationsquellen zum Thema Bronchialkarzinom. Auch eine Auswahl von Quellen für Fachkreise ist aufgeführt. Für die Suche nach weiteren Ansprechpartnern steht der Krebsinformationsdienst am Telefon oder per E-Mail zur Verfügung.
Auf dieser Seite
Arzt und Klinik: Ansprechpartner, auch nach der Behandlung
Kliniksozialdienst: Beratung schon im Krankenhaus
Kranken- und Rentenversicherung: Wer übernimmt die Kosten?
Krebsberatungsstellen: Hilfe im Alltag
Psychoonkologen: Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung
Selbsthilfe: Unterstützung durch andere Betroffene
Das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums
Lungeninformationsdienst: Mehr zu Lungenerkrankungen
Broschüren und Informationsblätter für Patienten, Angehörige und Freunde
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Arzt und Klinik: Ansprechpartner, auch nach der Behandlung
Was kann man selbst zur Behandlung und Gesundung beitragen? Wie kann man einem Rückfall vorbeugen, und was kann man tun, wenn es doch dazu kommt? Wie geht man am besten mit den verschiedenen Begleiterscheinungen von Krankheit und Behandlung um? Erster Ansprechpartner für Patienten mit Lungenkrebs ist ihr behandelnder Arzt, unabhängig davon, ob die Nachbetreuung in einer Praxis oder über die Ambulanz eines Krankenhauses organisiert wird. Patienten sollten sich nicht scheuen, auch Fragen zu nicht rein medizinischen Themen an ihren Arzt zu richten. Zu dessen Aufgaben gehört es, seine Patienten zu begleiten, gemeinsam mit ihnen Probleme zu lösen, ihre Fragen zu beantworten und ihnen weitergehende Möglichkeiten der Unterstützung zu vermitteln.
Kliniksozialdienst: Beratung schon im Krankenhaus
Kliniksozialdienste
Termine mit dem Kliniksozialdienst können Patienten über die Stationsleitung, die Ärzte oder Pflegenden ausmachen.
Die meisten Krankenhäuser bieten Patienten während des stationären Aufenthaltes eine Beratungsmöglichkeit durch Sozialarbeiter an. Die Kliniksozialdienste sind Ansprechpartner für Fragen zur Krankenversicherung und zur Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen. Soll ein Krebspatient nach Hause entlassen werden, unterstützen sie bei der Organisation der notwendigen Versorgung. Sie helfen auch weiter, wenn Patienten befürchten, durch die Erkrankung in eine finanzielle oder anders geartete Notlage zu geraten, oder wenn die Situation am Arbeitsplatz geklärt werden muss. Außerdem können sie über die Anerkennung einer Schwerbehinderung informieren und bei der Antragstellung helfen.
Kranken- und Rentenversicherung: Wer übernimmt Kosten?
Die Krankenversicherungen sind Ansprechpartner bei Fragen zur Kostenübernahme von medizinischen Leistungen:
- Arzt- und Klinikkosten
- bei Bedarf Kosten für eine psychoonkologische Begleitung
- Medikamente
- Heil- und Hilfsmittel
- bei Bedarf Kosten für häusliche Krankenpflege
Außerdem sind Krankenversicherungen Ansprechpartner bei Fragen
- zu Zuzahlungen, die Patienten selbst leisten müssen
- zur gesetzlichen Pflegeversicherung
- zur medizinischen Rehabilitation
Die gesetzliche Rentenversicherung ist Ansprechpartner in vielen Rehabilitationsfragen, etwa wenn es um die Rückkehr ins Arbeitsleben oder um Rentenfragen geht.
Krebsberatungsstellen: Hilfe im Alltag
Psychosoziale Krebsberatungsstellen gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Sie helfen Krebspatienten, sich mit ihrer veränderten Lebenssituation auseinanderzusetzen. Darüber hinaus bieten sie Patienten und ihren Angehörigen Informationen und Rat in praktischen Fragen. Die Beratungsstellen arbeiten mit weiteren Einrichtungen vor Ort zusammen, die Angebote für Krebspatienten machen. Dazu zählen zum Beispiel örtliche Selbsthilfegruppen, Sportangebote oder spezialisierte Psychologen. Auf Wunsch können Krebsberatungsstellen Kontakte zu diesen Anbietern vermitteln.
Psychoonkologen: Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung
Psychoonkologen sind Ärzte, Psychologen oder Sozialarbeiter, die sich auf die Behandlung und Beratung von Krebspatienten spezialisiert haben. Viele haben heute eine qualifizierte Weiterbildung durchlaufen. Sie helfen Patienten, mit Ängsten und Trauer umzugehen und bieten ihnen seelische Unterstützung in ihrer schwierigen Lebenslage.
Selbsthilfe: Unterstützung durch andere Betroffene
Eine bundesweit tätige und unabhängige Selbsthilfeorganisation speziell für Lungenkrebspatienten, mit Gruppen in allen Regionen Deutschlands, ist dem Krebsinformationsdienst im Frühjahr 2011 nicht bekannt. Über regionale Selbsthilfegruppen informieren beispielsweise die örtlichen Krebsberatungsstellen. Betroffene können sich zudem auch an Selbsthilfegruppen wenden, die nicht auf eine Tumorart festgelegt sind.
Das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums
Rauchertelefon: Das WHO-Zentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum bietet für Krebspatienten, die Probleme mit dem Aufhören haben, wie für mitrauchende Familienangehörige und Freunde einen besonderen Service an: das Rauchertelefon, das jeweils von Montag bis Freitag zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr besetzt ist.
Lungeninformationsdienst: Mehr zu Lungenerkrankungen
Mehr zu Lungenerkrankungen, die zum Beispiel durch das Rauchen verursacht werden, auf der Internetseite des Lungeninformationsdienstes im Helmholtz Zentrum München. Der Dienst informiert im Auftrag des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) über Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Lunge und Atemwege.
Broschüren und Informationsblätter für Patienten, Angehörige und Freunde
Broschüren
Kostenlos erhältlichen Broschüren zum Thema Krebs gibt es von verschiedenen Anbietern. Eine Liste hat der Krebsinformationsdienst im allgemeinen Broschürenverzeichnis sowie unter dem Stichwort "Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)" zusammengestellt.
Informationsblätter
Der Krebsinformationsdienst bietet zu ausgewählten Fragestellungen eigene kurz gefasste Informationsblätter an. Diese Infoblätter können als PDF-Datei geladen und ausgedruckt werden:
Fachliteratur: Verwendete Quellen und weiterführende Fachinformationen (Auswahl)
Die aktuelle
S3-Leitlinie zur Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms aus dem Jahr 2010 kann auf der Seite der Deutschen Krebsgesellschaft heruntergeladen werden: Diese Leitlinie findet sich als PDF-Datei auch direkt auf der Seite der Deutschen Krebsgesellschaft unter
www.krebsgesellschaft.de/download/s3-ll_lungenca_2010.pdf. Eine Patientenversion dieser Leitlinie besteht im Frühjahr 2011 noch nicht.
Weitere
Leitlinien, die für die Behandlung von Lungenkrebspatienten relevant sein können, finden sich im Internet auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (
AWMF) unter
www.awmf.org oder unter
www.leitlinien.net.
Leitlinien der American Society of Clinical Oncology (ASCO) zum Thema Lungenkrebs stehen in englischer Sprache und an Fachleute gerichtet im Internet unter
www.asco.org zur Verfügung, Stichwort Practice Guidelines.
Statistische Angaben zur Krebshäufigkeit in Deutschland haben die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID,
www.gekid.de) und das Robert Koch-Institut zusammengestellt. Die Broschüren
"Krebs in Deutschland 2005/2006 - Häufigkeiten und Trends" und
"Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland - Entwicklung der Prävalenzen zwischen 1990 und 2010" stehen als PDF-Datein auf der Seite des Robert-Koch-Instituts zur Verfügung, verlinkt unter
www.rki.de/krebs.
Informationen über Tabakkonsum in Deutschland sowie die gesundheitlichen Folgen des Rauchens bietet das
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle des Deutschen Krebsforschungszentrums auf der Seite
www.dkfz.de/de/tabakkontrolle. Ein eigenes "Rauchertelefon" unterstützt Krebspatienten und gesunde Raucher dabei, mit dem Rauchen aufzuhören.
Informationen zur Suchtprävention und Hilfen, um mit dem Rauchen aufzuhören, bietet auch die
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZGA) unter
www.bzga.de.
Über das radioaktive Edelgas Radon als Risikofaktor für Lungenkrebs informiert das
Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) im Internet unter
www.bfs.de/de/ion/radon.
Den Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Krebs untersucht unter anderem die
European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Studie,
http://epic.iarc.fr).
Fachinformationen zu Wirkstoffen von Medikamenten können angemeldete Nutzer im Internet unter
www.fachinfo.de einsehen. Die
Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bietet auf
www.ema.europa.eu ebenfalls Hinweise zur Wirkung von Medikamenten an, Standardsprache ist Englisch, viele Informationen sind jedoch auch in deutschsprachiger Übersetzung abrufbar und für jedermann frei zugänglich. Entsprechende Texte finden sich unter der Rubrik "Find medicine", Stichwort "Human medicines" und weiter zu "European Public Assessment Reports", oder über die Suchmaschine der Seite.
Eine
Liste der zertifizierten Lungenkrebszentren in Deutschland, herausgegeben von der Deutschen Krebsgesellschaft (
www.krebsgesellschaft.de), zusammen mit OnkoZert, findet sich im Internet unter
www.onkozert.de/lungenkrebs_zentren.htm.
Die
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie (ASORS) bietet Leitlinien zur Supportivtherapie in der Krebsmedizin unter
www.onkosupport.de, Stichwort "Supportivtherapie", Stichwort "Leitlinien".
Ansprechpartner für eine
Rehabilitation nennen die Krankenversicherungen, für gesetzlich Versicherte bietet die Deutsche Rentenversicherung eine Adressliste auf der Seite
www.reha-servicestellen.de.
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