
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.deJede Frau in Deutschland ab 20 Jahren kann einmal im Jahr kostenlos zur „Krebsvorsorge“ gehen. Die regelmäßige Früherkennungsuntersuchung dient dazu, Zellveränderungen am Gebärmutterhals, der Zervix, möglichst früh aufzuspüren. Dann ist die Chance am größten, dass Krebsvorstufen erkannt und behandelt werden können, bevor Gebärmutterhalskrebs entsteht, das sogenannte Zervixkarzinom. Frauen, die regelmäßig zur Früherkennung gehen, erkranken seltener an diesem bösartigen Tumor.
Der Pap-Test oder Krebsabstrich ist die wichtigste Untersuchung der Früherkennung. Auch der Test auf humane Papillomviren (HPV) gewinnt an Bedeutung, gehört jedoch noch nicht zum gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramm. Die meisten Veränderungen am Gebärmutterhals bilden sich von alleine wieder zurück. Sollten sie jedoch länger bestehen bleiben, empfehlen Fachleute, eine kleine Gewebeprobe zu entnehmen. Diese wird unter dem Mikroskop untersucht, um die Ursache der Veränderungen abzuklären. Liegen Vorstufen oder Frühformen einer Krebserkrankung vor, lassen sich diese durch eine kleine Operation, die Konisation, entfernen, bevor Krebs entsteht.
Die folgenden Kapitel bieten allgemeine
Informationen über die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Sie richten sich
an alle an diesem Thema Interessierten. Frauen, bei denen bereits ein
bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses vorliegt, ein invasives Zervixkarzinom, finden
Informationen zur Behandlung und Nachsorge in der Rubrik "Krebsarten"
unter dem Begriff "Gebärmutterhalskrebs: Das
Zervixkarzinom". Nicht mit dem Zervixkarzinom oder
seinen Frühformen zu verwechseln ist das Endometriumkarzinom: Dabei handelt es
sich um eine Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers und nicht des
Gebärmutterhalses. Kurze Informationen und Linktipps zu dieser Tumorart hat der
Krebsinformationsdienst ebenfalls in der Rubrik "Krebsarten" unter
dem Stichwort "Gebärmutterkörperkrebs: Das Endometriumkarzinom".
Wichtig: Informationen aus dem Internet können manchmal eine Entscheidung für
oder gegen eine Behandlung erleichtern. Sie ersetzen aber keinesfalls das
persönliche Gespräch mit dem Arzt.