
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Humane Papillomviren (HPV) sind eine große Gruppe weit verbreiteter
Krankheitserreger. Sie infizieren vorrangig Zellen der Haut und der
Schleimhäute. Manche dieser Viren führen zu eher harmlosen
Zellveränderungen, zum Beispiel Warzen. Eine Infektion mit anderen
Papillomvirustypen steigert jedoch das Risiko für Krebsvorstufen und
Krebs an den Geschlechtsorganen und am After. Die häufigste durch HPV
hervorgerufene Krebserkrankung ist Gebärmutterhalskrebs, fachsprachlich
Zervixkarzinom.
Schutz vor den beiden häufigsten krebsauslösenden Virustypen HPV 16 und
18 bietet eine Impfung. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durch
den Einsatz der Impfung weniger Frauen an behandlungsbedürftigen
Veränderungen am Gebärmutterhalskrebs erkranken. Langfristig könnte auch
die Rate an Gebärmutterhalskrebs gesenkt werden. Die Ständige
Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die HPV-Impfung in
Deutschland für Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren.
Die folgenden Texte informieren über die Impfung zum Schutz vor humanen Papillomviren, kurz die HPV-Impfung. Sie richten sich an junge Menschen, die über eine Impfung nachdenken, ihre Partner und Eltern sowie an alle am Thema Interessierten. Der Text enthält Links und Verweise zu den genutzten Quellen und zu weiterführenden Informationen, die sich zum Teil an Fachkreise richten. Wichtig: Informationen aus dem Internet können eine Entscheidung für oder gegen die Impfung erleichtern. Sie ersetzen jedoch nicht die persönliche Beratung durch den Arzt.