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Ausreichendes und gutes Essen – noch vor wenigen Jahrzehnten war dies in Europa keine Selbstverständlichkeit. Heute verursacht nicht der Mangel, sondern Überfluss an Nahrung Probleme. Zu viel und dann noch vom Falschen, womöglich noch kombiniert mit zu wenig Bewegung, dies macht nicht nur dick, sondern auch krank: Die Wahrscheinlichkeit steigt, zuckerkrank zu werden oder an Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken. Auch das Krebsrisiko scheint mit den Ernährungsgewohnheiten und dem Körpergewicht verknüpft zu sein.
Mit Messer und Gabel kann man allerdings nicht jeder Krebsform vorbeugen: Studien zeigen, dass sich nicht wenige Tumorarten durch das, was wir essen, gar nicht beeinflussen lassen. Die Empfehlung, Übergewicht zu vermeiden, steht heute trotzdem an zweiter Stelle des "Europäischen Kodex gegen den Krebs" - gleich nach dem Appell, das Rauchen zu unterlassen. An dritter Position folgt die Aufforderung zu mehr Bewegung, zum Verzehr von mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag und zur Begrenzung des Alkoholkonsums. Welche Rolle die Ernährung heute bei der Senkung des Krebsrisikos spielt, hat der Krebsinformationsdienst in den folgenden Kapiteln zusammengestellt.