
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Manchmal sind es gerade die alltäglichen Dinge, die Tumorpatienten belasten: Was tun, wenn man als Patient während einer Hormontherapie vor lauter Schweißausbrüchen mehrmals täglich die Kleidung wechseln müsste? Darf man dunkle Ringe unter den Augen wegschminken, wenn man für ein paar Stunden einfach nicht so krank aussehen will? Wie schnell wachsen die Haare nach der Chemotherapie wieder nach? Sind die Zähne gleich in Gefahr, wenn man sie wegen Entzündungen nicht regelmäßig putzen möchte?
Beim Arzt werden Fragen zur Haut-, Haar- und Körperpflege von vielen Patienten nicht gern gestellt - schließlich geht es ja nicht um "harte" medizinische Fakten. Jedoch lassen sich Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung und ihrer Therapie oft gut in den Griff bekommen. Selbsthilfegruppen und Patienteninitiativen haben zusammen mit Pflegeexperten und Medizinern Wissen aus eigener praktischer Erfahrung angesammelt. Dies kann Betroffenen helfen, gegen so manches "Tief" - auch gegen ein "Stimmungstief" - gewappnet zu sein.
Was können Krebspatienten für das eigene Wohlgefühl tun? Der Krebsinformationsdienst hat im Folgenden einige Anregungen zusammengestellt. Wo bei belastenden Nebenwirkungen die Grenze zu echten Krankheitssymptomen überschritten wird, ist allerdings auch die Grenze der Selbstbehandlung - etwa mit Hausmitteln - erreicht. Informationen aus dem Internet ersetzen nicht die individuelle Beratung durch Ärzte und Pflegende.
Wo möglich, hat der Krebsinformationsdienst auf allgemeines Lehrbuchwissen, Leitlinien und Stellungnahmen von Fachgesellschaften zurückgegriffen. Darüber hinaus finden sich auch Hinweise, deren Wirksamkeit nicht durch wissenschaftliche Studien belegt ist, sondern die auf praktischen Erfahrungen beruhen. Diese sind entsprechend ausgewiesen. Wichtige Quellen für Patienten und Fachleute sind in den Texten direkt angegeben.