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Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

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Collage: Krebsstatistiken © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Krebsstatistiken: Wie häufig ist Krebs in Deutschland?

An Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben in Deutschland mehr Menschen als an Krebs. Doch die Diagnose Krebs schockiert - sie wird immer noch mit Hoffnungslosigkeit und Unheilbarkeit in Verbindung gebracht. Die aktuellen Zahlen und Statistiken sprechen jedoch eine andere Sprache: Berücksichtigt man, dass die Menschen heute im Durchschnitt viel älter als noch vor 20 Jahren werden, so geht die Krebssterblichkeit in Deutschland seit Jahren zurück. Vor 1980 starben mehr als zwei Drittel aller Krebspatienten an ihrer Krebserkrankung. Heute kann mehr als die Hälfte auf dauerhafte Heilung hoffen.
Wie viele Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Krebs? Wie viele Patienten gibt es, die ihre Erkrankung überlebt haben? Der folgende Text bietet Zahlen und Daten zum Thema Krebs und nennt Internetadressen mit weiteren Informationen und Quellen.

Letzte Aktualisierung: 17.12.2013

Genutzte Quellen und Links

Genutzte Quellen sind nach Möglichkeit direkt im Text verlinkt; eine weitere Zusammenstellung findet sich zudem am Ende des Textes. Ebenfalls verlinkt sind Informationen, die weitere Hintergründe zum Thema bieten oder verwandte Aspekte beleuchten.

Erkrankungsraten: Wie viele Menschen bekommen Krebs?

Zahlen zu Krebs

Zentrum für Krebsregisterdaten: www.krebsdaten.de
Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland: www.gekid.de.

Im Jahr 2010 erkrankten 477.300 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Das sind etwa 7.500 Patienten mehr als 2008. Diese Angaben stammen aus der Broschüre "Krebs in Deutschland". Sie wird alle zwei Jahre vom Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut (www.krebsdaten.de) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland  (www.gekid.de) herausgegeben.

Für das Jahr 2014 erwarten die Wissenschaftler rund 500.900 neue Krebserkrankungen. Um diese Aussage treffen zu können, wurden die Schätzungen für das Jahr 2010 auf Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung des Jahres 2014 übertragen.

Inzidenz

Die Zahl von Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes wird als Inzidenz bezeichnet. 2010 erkrankten in Deutschland 477.300 Menschen neu an Krebs.

Damit ist die Neuerkrankungsrate zwar gestiegen. Die Experten der Krebsregister können anhand der Zahlen aber zeigen: Die sogenannten altersstandardisierten Krebsraten sind zumindest bei Männern seit einigen Jahren nahezu gleich geblieben. Bei dieser Berechnung wird berücksichtigt, dass die Lebenserwartung steigt und in Deutschland immer mehr Menschen eine Krebserkrankung buchstäblich noch "erleben". Bei Frauen ist der Anstieg der absoluten Erkrankungszahlen innerhalb des letzten Jahrzehnts auch auf die Früherkennung von Brustkrebs durch das Mammographie-Screening zurückzuführen: Viele Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nahmen in den letzten Jahren zum ersten Mal an dieser 2004 eingeführten Untersuchung teil, was die Rate der neu entdeckten Erkrankungen kurzfristig ansteigen ließ. Seit 2009 ist dieser Trend allerdings wieder rückläufig: Die Zahlen steigen nicht mehr.

Warum die Krebszahlen steigen: Alter als Krebsrisiko?

Alter und Krebs

Eine anschauliche Tabelle zu den sogenannten altersspezifischen Erkrankungsraten bietet die Broschüre "Krebs in Deutschland 2009/2010" auf Seite 21.

Fast alle Krebsarten treten bei älteren Menschen sehr viel häufiger auf als bei Jüngeren. Statistiker vergleichen die Angaben zu Krebsneuerkrankungen von Kindern, Jugendlichen und Menschen aller Lebensalter miteinander: Auf einen unter 15-Jährigen, der eine Krebsdiagnose erhält, kommen demnach 200 bis 300 über 80-Jährige.

Ein typisches Beispiel dafür, dass viele Tumorarten bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Menschen selten oder gar nicht auftreten, ist Prostatakrebs: Vor dem 45. Lebensjahr wird diese Erkrankung kaum beobachtet. Ein 35-Jähriger hat ein sehr geringes Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre die Diagnose Prostatakrebs zu erhalten: es liegt bei 0,1 Prozent. Umgerechnet bedeutet dies: Von 1.000 Männern im Alter von 35 Jahren muss - rein statistisch - nur einer vor seinem 45. Geburtstag mit einer Erkrankung rechnen. Mit dem Alter steigt das Risiko allerdings an: Für einen 65-Jährigen liegt das Erkrankungsrisiko für die nächsten zehn Jahre schon bei 6,3 Prozent: Von 1.000 Männern werden 63 im nächsten Lebensjahrzehnt voraussichtlich einen Tumor in der Vorsteherdrüse entwickeln. Je länger Männer leben, desto höher wird auch ihr Risiko, Krebs zu bekommen.

Mortalität: Wie viele Menschen sterben an Krebs?

Mortalität

Mit dem Begriff "Mortalität" gibt man an, wie viele Menschen innerhalb eines bestimmten Zeitraums an einer Krankheit versterben. In Deutschland lassen sich 218.258 Todesfälle des Jahres 2010 auf Krebs zurückführen.

Etwa jeder vierte Todesfall in Deutschland war 2010 durch Krebs bedingt: Insgesamt starben 218.258 Menschen an dieser Erkrankung. Angaben zu den einzelnen Tumorarten finden sich in der Broschüre "Krebs in Deutschland 2009/2010“. Zum Vergleich: An Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstarben im gleichen Zeitraum 352.689 Menschen.

Für die meisten Krebs-Todesfälle unter Männern ist Lungenkrebs verantwortlich. 2010 starben 29.381 Betroffene an dieser auch Bronchialkarzinom genannten Tumorform. Allerdings erkranken immer weniger Männer an Lungenkrebs. Bei Frauen ist diese Krebsart derzeit seltener als bei Männern, sie steht aber als Todesursache unter den Krebserkrankungen auch schon auf Platz zwei nach Brustkrebs. In der Altersgruppe der unter 45-Jährigen haben die Frauen bereits mit den Männern gleichgezogen, was die Zahl der Neuerkrankungen angeht - eine Folge ihres Rauchverhaltens.  

Altersstandardisierte Krebssterblichkeit: Steigende Lebenserwartung macht Krebs wahrscheinlicher

Noch kann nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Verbesserungen bei Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung haben jedoch dazu beigetragen, dass die altersstandardisierte Krebssterblichkeit seit Jahrzehnten zurückgeht. In den letzten zehn Jahren hat sie bei Männern um 17 Prozent, bei Frauen um 11 Prozent abgenommen. Mehr als die Hälfte aller Patienten kann heute mit dauerhafter Heilung rechnen. Allerdings ist die Prognose nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig.

Was heißt in diesem Zusammenhang "altersstandardisiert"? Die Altersstandardisierung ist ein wichtiger Rechenvorgang, um den Einfluss der wachsenden Lebenserwartung in der Bevölkerung heraus rechnen zu können. Nur so lassen sich die Raten früherer Jahre mit denen von 2010 wirklich vergleichen. Würde man nur die absoluten Zahlen aller Neuerkrankungen an Krebs und aller Krebssterbefälle berücksichtigen, würde dies Fortschritte bei Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung verdecken.

Daher vergleichen die Experten die Todesursachen innerhalb jeder Altersgruppe gesondert. Seit zum Beispiel Infektionen wie Tuberkulose oder Komplikationen bei einer Geburt sehr viel seltener als früher zum Tod führen, werden Menschen immer älter. An Krebs erkranken mehr alte als junge Menschen. Die steigende Lebenserwartung erhöht damit für den Einzelnen die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung "zu erleben". Daher steigen auch die absoluten Zahlen der Sterbefälle in Deutschland, obwohl in Wirklichkeit immer mehr Menschen ihre Erkrankung überleben.

Prävalenz: Wie viele Menschen leben derzeit mit einer Krebserkrankung?

Prävalenz

Die Prävalenz gibt die Zahl aller Menschen an, die derzeit mit Krebs leben. Für die Erfassung werten Fachleute Menschen als Krebspatienten, die innerhalb der letzten fünf Jahre erkrankt waren. Im Jahr 2010 lebten demnach 1,52 Millionen Krebskranke in Deutschland.

Wie viele Menschen leben gleichzeitig in Deutschland mit der Erkrankung Krebs? Wer braucht aktuell Behandlung, und für wie lange? Wie viele Krankenhausbetten und Rehabilitationsplätze sind notwendig? Die Antworten auf diese Fragen sind vor allem für diejenigen wichtig, die Behandlung und Pflege organisieren: Gesundheitspolitiker und Verantwortliche in Krankenversicherungen, Krankenhäuser, aber auch Ärzte und Angehörige der Pflegeberufe. Sie müssen genügend Behandlungsplätze, Fachpersonal und die nötige Ausrüstung bereitstellen und die Kosten abschätzen.

Allerdings ist es nicht ganz einfach, die sogenannte Prävalenz anzugeben. Wie lange dauert durchschnittlich eine Krebstherapie? Ab wann kann sich ein Patient als geheilt betrachten? Wie viel Unterstützung benötigen Patienten, die zwar nicht dauerhaft geheilt werden können, deren Erkrankung aber über Jahre in Schach gehalten werden kann? Statistische Angaben können einzelne Patientenschicksale mit ihren oft ganz unterschiedlichen Verläufen nicht ausreichend berücksichtigen. Wissenschaftler behelfen sich daher damit, dass sie die Prävalenz auf einen festgelegten Zeitraum beziehen und so zu einer Durchschnittsangabe kommen. Weltweit üblich ist in der Krebsforschung die Angabe eines Zeitraums von fünf Jahren, die sogenannte Fünf-Jahres-Prävalenz: Damit sind alle Menschen erfasst und als Patienten gewertet, die innerhalb der jeweils letzten fünf Jahre an Krebs erkrankt sind.

Der Broschüre "Krebs in Deutschland" zufolge lebten im Jahr 2010 in Deutschland insgesamt etwa 1,52 Millionen Krebskranke, deren Diagnose nicht länger als fünf Jahre zurück lag. Die Gesamtbevölkerung liegt in Deutschland bei etwa 80 Millionen Menschen.

Das Prostatakarzinom ist den aktuellen Zahlen zufolge die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Gut ein Viertel aller männlichen Krebspatienten ist davon betroffen, insgesamt lebten im Jahr 2010 279.000 Männer in Deutschland, bei denen in den vergangenen fünf Jahren diese Diagnose gestellt wurde. Bei Frauen macht das Mammakarzinom deutlich mehr als ein Viertel aller Krebsfälle aus (307.800 Betroffene). Bei beiden Geschlechtern liegt Darmkrebs auf Platz zwei (Männer: 116.200, Frauen 98.100) und Lungenkrebs auf Platz drei (Männer 49.000, Frauen 27.000).

Heilungschancen und Überlebensraten

Was lässt sich aus den Zahlen der Krebsregister über Heilungschancen und Überlebenswahrscheinlichkeit ableiten? Insgesamt lebt heute mehr als die Hälfte aller Krebspatienten noch fünf Jahre nach der Diagnosestellung. Dabei gibt die sogenannte absolute Überlebensrate an, wie viele Patienten insgesamt nach fünf Jahren noch am Leben sind. Eine absolute Überlebensrate von 70 Prozent bedeutet zum Beispiel, dass 70 von 100 Patienten diese Zeitspanne überleben.

Die relative Überlebensrate dagegen berücksichtigt, dass nicht alle Sterbefälle auf die Krebserkrankung zurückzuführen sind: Auch in einer nicht von Krebs betroffenen Bevölkerungsgruppe gibt es innerhalb von fünf Jahren eine gewisse Zahl an Todesfällen. Deshalb vergleichen Fachleute die absolute Überlebensrate bei Krebspatienten mit der Sterblichkeit von Menschen gleichen Alters und gleichen Geschlechts in der Gesamtbevölkerung. So wird berücksichtigt, dass es innerhalb von fünf Jahren bei Krebspatienten genau wie in anderen Gruppen Todesfälle durch Herzinfarkte, Unfälle oder aus anderen, nicht krebsbezogenen Gründen gibt.

Die Zeitspanne von fünf Jahren bedeutet bei vielen Tumorarten gleichzeitig eine gute Chance auf dauerhafte Heilung - danach sind Rückfälle nur noch wenig wahrscheinlich. Diese Aussage gibt allerdings nur einen Durchschnitt wieder und bezieht sich auf die Gesamtstatistik. Sie kann für Männer und Frauen und für einzelne Formen von Krebserkrankungen durchaus anders ausfallen. So haben Kinder mit Leukämien und junge Männer mit Hodenkrebs heute sehr gute Aussichten auf dauerhafte Heilung. Auch die Überlebensraten für Lippenkrebs, schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) und mittlerweile auch Prostatakrebs sind deutlich angestiegen. Vielen Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs dagegen können die Ärzte bis heute noch keine längere Überlebenszeit oder Heilung in Aussicht stellen.

Schätzung oder Zählung: Sind die angegebenen Zahlen verlässlich?

Die Sammlung von Angaben zu Krebserkrankungen macht Fortschritte. Inzwischen sind in allen Bundesländern Krebsregister aktiv, auch wenn aus dem erst 2009 gestarteten Register Baden-Württemberg noch keine vollständigen Zahlen zur Verfügung stehen. Neun Bundesländer erreichen bisher eine geschätze Vollzähligkeit von mehr als 90 Prozent und gelten damit als zuverlässige Datenlieferanten.

Insgesamt sind die Angaben für Deutschland im Vergleich zu den 1990er-Jahren wesentlich verlässlicher geworden. Damals wurden die gesetzlichen Voraussetzungen für eine flächendeckende Datensammlung geschaffen, doch viele Angaben mussten hochgerechnet und geschätzt werden. Inzwischen hat das Krebsregistergesetz von 2013 der Registrierung eine neue Basis verschafft (mehr dazu im Text "Krebsregister").

Allgemeine Statistiken: Was sagen sie über persönliche Chancen aus?

Bei Erhebung statistischer Daten werden keine individuellen Schicksale gewertet. Wie es einem einzelnen Krebspatienten tatsächlich geht und wie seine Erkrankung auf Dauer verläuft, dürfen die bevölkerungsbezogenen Krebsregister allein schon aus Datenschutzgründen nicht allzu detailliert erfassen. Aus diesem Grund lassen sich aus diesen allgemeinen Informationen nur bedingt Prognosen zur individuellen Situation ableiten.

Die bevölkerungsbezogenen statistischen Daten belegen jedoch den Nutzen von Krebsvorbeugung und Früherkennung: So lässt sich Darmkrebs, insgesamt die Nummer drei unter den Krebserkrankungen, heute relativ einfach in frühen Stadien erkennen und entsprechend effektiv behandeln. Vor Lungenkrebs - die häufigste Todesursache unter Männern - schützt am besten der Verzicht auf das Rauchen.

Für Krebspatienten, die etwas über ihrer persönlichen Heilungschancen wissen wollen, bieten die reinen Erkrankungsstatistiken der bevölkerungsbezogenen Krebsregister nur bedingt persönlich nutzbare Informationen.

Wie es Patienten geht, welchen Einfluss die ein oder andere Behandlung auf ihr Schicksal hat, wird dagegen in den sogenannten klinischen Krebsregistern erfasst: Sie sollen langfristig auch Aussagen über die Qualität der Krebstherapie und den Standard der Krankenhäuser und anderer Versorgungsangebote ermöglichen.

Betroffene, die mehr über den voraussichtlichen Verlauf ihrer Erkrankung wissen möchten, finden in ihren Ärzten die wichtigsten Ansprechpartner: Diese können anhand der individuellen Befunde am ehesten abschätzen, wie der Verlauf sich entwickeln könnte. Wie erfolgreich eine bestimmte Therapiemethode ist, was für ein Medikament oder gegen ein anderes spricht, wissen Ärzte heute aus der vorklinischen und klinischen Krebsforschung, mehr dazu im Text "Klinische Studien für Krebspatienten". Als Hilfestellung für ein solches Arztgespräch können Patienten das Informationsblatt "Entscheidung für eine Behandlung - was muss ich wissen?" nutzen.

Zum Weiterlesen

Wer erfasst Krebsraten, wer wertet die Statistiken aus? Wo wird festgehalten, wie gut eine Therapie Patienten geholfen hat? Mehr über die gesetzlichen Grundlagen und die Arbeitsweise der epidemiologischen und klinischen Register bietet der Text "Krebsregister: Warum Zählen so wichtig ist".

Weitere Informationen: Linktipps, Quellen und Fachinformationen

Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da.

Haben Sie weitere Fragen zu Statistiken von Krebserkrankungen oder zu Begriffen, die bei der Erfassung von Krebserkrankungen verwendet werden? Der Krebsinformationsdienst ist täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40 zu erreichen, oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de. Eine gesicherte Verbindung bietet ein Kontaktformular.

Verwendete Quellen und Fachliteratur für Interessierte und Fachkreise

krebsinformationsdienst.med: Unser Angebot für Fachkreise bietet vertiefende Informationen und individuelle Recherchen. Der Service steht von Montag bis Freitag am Telefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 430 40 50, von 8.00 bis 20.00 Uhr zur Verfügung und per E-Mail an kid.med@dkfz.de, oder nutzen Sie unser Kontaktformular, das Ihnen eine gesicherte Verbindung bietet.

Die Broschüre "Krebs in Deutschland 2009/2010" ist eine gemeinsame Veröffentlichung des Zentrums für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) Diese Broschüre wurde im Dezember 2013 herausgegeben und ist erhältlich über die regionalen Krebsregister. Im Internet steht sie sowohl beim RKI (www.krebsdaten.de)  wie auch bei der GEKID (www.gekid.de) zur Verfügung, zum Download als PDF unter www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2013/krebs_in_deutschland_2013.pdf?__blob=publicationFile.


Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut (www.rki.de): Das Zentrum führt die Daten der epidemiologischen Landeskrebsregister auf Bundesebene zusammen. Im Internet informiert das Zentrum unter einer eigenen Adresse www.krebsdaten.de. Die Gesundheitsberichterstattung des RKI ist mit vielen Hintergründen und Daten zu finden unter www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/gbe_node.html.

Die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. informiert unter www.gekid.de. Dort sind auch die Adressen der regionalen bevölkerungsbezogenen Register abrufbar, Stichwort "Mitglieder". Ein interaktiver Atlas erlaubt die online-Suche nach regionalen Daten.

Das Statistische Bundesamt mit allgemeinen Angaben zu Todesursachen, Krankheitshäufigkeiten und vielem mehr ist im Internet unter www.destatis.de abrufbar, Stichwort Gesundheitswesen.

Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes hat eine eigene Internet-Seite unter www.gbe-bund.de. Dort lassen sich Tabellen, Grafiken und Texte zu vielen Fragestellungen abrufen, die meist allerdings an Fachleute gerichtet sind.

Internationale Daten sind über die Datenbank "Globocan" zugänglich. Sie wird in englischer Sprache für Fachleute von der International Agency for Research on Cancer (IARC) vorgehalten, einer Behörde der Weltgesundheitsorganisation WHO. Daten sind online abrufbar unter http://globocan.iarc.fr/.