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Grippeschutz: Die Impfsaison beginnt
Menschen mit chronischen und schweren Erkrankungen wie Krebs sollten sich nach Möglichkeit gegen Grippe impfen lassen. Ist das nicht möglich, sollten ihre Angehörigen und Freunde sich impfen lassen, um die Patienten nicht anzustecken.
Was gilt für Patienten mit Krebs? Ihre behandelnden Ärzte können Auskunft darüber geben, ob eine Impfung während einer Krebsbehandlung oder einige Zeit danach möglich ist. Kann ein Krebspatient aufgrund seines Zustandes nicht geimpft werden, sollten seine Angehörigen und Freunde auf einen ausreichenden Impfschutz achten, um den Krebskranken nicht durch eine Ansteckung zu gefährden.
Auch wer sich in der vergangenen Saison gegen Influenza hat impfen lassen, sollte den Impfschutz in diesem Jahr erneuern: Je länger die Impfung zurückliegt, desto mehr lässt der Impfschutz nach. Jedes Jahr zirkulieren außerdem etwas andere Influenza-Stämme. Der Impfstoff wird jährlich an die entsprechenden Viren angepasst.
Hände waschen und Kontakt mit erkrankten Menschen meiden; weitere Informationen finden sich etwa unter www.wir-gegen-viren.de.
Die Grippeschutzimpfung bietet allerdings keinen hundertprozentigen Schutz davor, an Influenza zu erkranken. Das gilt vor allem für ältere Menschen: Ihr Immunsystem spricht weniger gut auf Impfungen an. Neben der Impfung sollte man daher weitere Maßnahmen ergreifen, um das Ansteckungsrisiko mit Influenzaviren zu verringern. Dazu gehören zum Beispiel das Abstandhalten zu Personen mit Symptomen wie Husten oder Schnupfen und regelmäßiges gründliches Händewaschen.
Zum Weiterlesen
Weitere Informationen zur Frage "Kann ich mich während meiner Krebserkrankung impfen lassen?" hat der Krebsinformationsdienst in seinem Text "Vorbeugung, Behandlung, Nachsorge: Häufig gestellte Fragen zu Krebs und Immunsystem" zusammengestellt.
Die gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (RKI), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zur Grippeschutzimpfung ist unter folgendem Link abrufbar: www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2012/14_2012.html?nn=2397248.
Ausführliche Informationen zur Grippeimpfung finden Interessierte sowie Patienten und ihre Ärzte auf den Internetseiten des Robert Koch-Institutes unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV_Node.html;jsessionid=DC78D4E8435EE489062DFC5061FD9CF3.2_cid298.
Wie wichtig die Influenzaimpfung bei bestehenden Erkrankungen ist, hat das RKI unter folgendem Link zusammengestellt: www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_Kontraindi/FAQ04.html?nn=2391120.
Was bei einer Impfung während einer Chemotherapie zu beachten ist, fasst das RKI hier zusammen: www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/FAQ20.html?nn=2375548.
Die "Arbeitsgemeinschaft Influenza" des RKI informiert unter www.influenza.rki.de. Sie verfolgt kontinuierlich, wie verbreitet akute Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung sind. Akute Atemwegserkrankungen können ein Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, aber auch eine echte Grippe sein. Die Arbeitsgemeinschaft erhält dazu beispielsweise Angaben von Ärzten. So lassen sich jedoch nur diejenigen erfassen, die eine Arztpraxis aufgesucht haben.
Um diese Daten zu ergänzen, hat das Robert Koch-Institut das Online-Portal GrippeWeb (https://grippeweb.rki.de/) aufgesetzt. Jeder, der möchte, kann sich dort registrieren. Die Teilnehmer können anonym jede Woche angeben, ob sie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber oder keine Beschwerden hatten.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert auf www.impfen-info.de unter anderem über die saisonale Grippe und gibt Tipps, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann.
Unter www.bzga.de/infomaterialien/impfungen-und-persoenlicher-infektionsschutz/grippeimpfung/ finden sich Informationen zur Grippeimpfung als PDF-Datei zum Herunterladen auch in Türkisch und Russisch. Das Informationsangebot umfasst unter anderem aktuelle Materialien für Menschen mit Vorerkrankungen und für medizinisches Personal.
Es gibt verschiedene Grippeimpfstoffe. Sie unterscheiden sich etwas in ihrer Zusammensetzung: Bei älteren Menschen kann etwa ein sogenannter Wirkverstärker im Impfstoff die Immunantwort unterstützen. Für Kinder von zwei bis 17 Jahren gibt es dieses Jahr auch einen Grippeimpfstoff in Form eines Nasensprays. Bei einigen medizinischen Behandlungen oder bestimmten Grunderkrankungen sollte das Spray jedoch nicht eingesetzt werden. Ansprechpartner für die Frage, welcher Impfstoff für wen infrage kommt, ist der behandelnde Arzt.
Informationen zu den aktuellen Grippeimpfstoffen für die Saison 2012/2013 finden Ärzte und weitere Fachleute sowie Interessierte auf den Seiten des Paul-Ehrlich-Instituts unter www.pei.de/cln_320/nn_158122/DE/infos/fachkreise/impfungen-impfstoffe/influenza-grippeimpfstoffe-saisonal/influenza-grippeimpfstoffe-saison-2012-2013-node.html?__nnn=true.
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