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Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Wir beantworten Ihre FragenGerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de

Aktuelles

Brustkrebsmonat: Bundesweite Aktion bietet Frauen unabhängige Beratung zur Früherkennung von Brustkrebs

01. Oktober 2012

Röntgen, Ultraschall oder Magnetresonanztomographie – welche Methode ist geeignet? Wann und wie oft ist Brustkrebs-Früherkennung sinnvoll? Welche Vorteile des Screenings stehen welchen Risiken gegenüber?
Die gemeinsame Aktion "Gut informiert?" von Kooperationsgemeinschaft Mammographie und Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums klärt auf.
"Wir beantworten Ihre Fragen zur Brustkrebsfrüherkennung!" – mit diesem Satz laden die Initiatoren der Aktion alle Frauen dazu ein, sich über Chancen und Risiken der Früherkennungsmaßnahmen zu informieren. Frauen und andere Interessierte erwartet eine unabhängige und persönliche Information und Beratung.

Plakat "Gut informiert?" © Kooperationsgemeinschaft Mammographie

"Das Mammographie-Screening-Programm richtet sich an 10 Millionen Frauen in Deutschland. Spätestens mit der Einladung zum Programm stellen sich Frauen die Frage, ob sie das Screening in Anspruch nehmen wollen", sagt Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Geschäftsstellenleiterin der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. "Mit der Röntgen-Untersuchung spüren wir Brustkrebs in einem sehr frühen Stadium auf und schaffen damit die besten Voraussetzungen für eine frühzeitige, erfolgversprechende Behandlung der Erkrankung." Mehr als 30 Prozent aller im Screening entdeckten Tumore sind mit maximal zehn Millimetern sehr klein und gut behandelbar. Alle Untersuchungsdaten im Programm werden regelmäßig ausgewertet und der Öffentlichkeit als Evaluations- und Qualitätsberichte zugänglich gemacht.

"Wir stehen seit 26 Jahren für unabhängige Information von Krebspatienten, Angehörigen und interessierter Öffentlichkeit auf der Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse", betont Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.
"Mit der Einführung von Früherkennungs-Programmen wie dem Mammographie-Screening beobachten wir ein zunehmendes Interesse an diesen Themen. Wir möchten Anfragende darin unterstützen, Nutzen und Risiken von Früherkennungsuntersuchungen abzuwägen und eine informierte Entscheidung – dafür oder dagegen – zu treffen."

Die Aktion "Gut informiert?" bietet verschiedene Wege, mehr über Brustkrebsfrüherkennung zu erfahren: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes stehen bereit, Fragen zur Brustkrebs-Früherkennung individuell und unabhängig zu beantworten: entweder über die kostenlose Service-Hotline 0800 – 420 30 40 oder im neuen Online-Dialogforum auf www.gut-informiert.de.
Darüber hinaus können Frauen in einer Online-Sprechstunde live mit Ärzten und mit Organisatoren der einladenden Stellen aus dem Mammographie-Screening-Programm chatten.

Die Aktion "Gut informiert?" umfasst auch die Information der Fachöffentlichkeit über die Ergebnisse des Mammographie-Screening-Programms. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie verteilt bundesweit ein Infoblatt an Hausärzte und Gynäkologen mit den aktuellen Daten aus der Evaluation und Qualitätssicherung des Programms (Berichte veröffentlicht unter www.mammo-programm.de).

Weitere Informationen

Jährlich erkranken mehr als 72.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (Robert Koch-Institut 2010, www.krebsdaten.de); rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

Das 2005 eingeführte Mammographie-Screening-Programm wird seit Ende 2009 flächendeckend von 94 Screening-Einheiten angeboten. Jede Frau in Deutschland zwischen 50 und 69 Jahren hat alle zwei Jahre gesetzlichen Anspruch auf die Röntgen-Untersuchung der Brust (Mammographie-Untersuchung) im qualitätsgesicherten Programm.

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie (www.mammo-programm.de) ist ein von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung getragenes Projekt zur Koordination, Qualitässicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms.

Die bundesweite Aktion "Gut informiert?" bietet Frauen eine unabhängige Beratung  zur Brustkrebs-Früherkennung. Im Internet finden Interessierte Informationen über die Aktion unter www.gut-informiert.de. Dort ist auch das Dialogforum und die Online-Sprechstunde erreichbar.

Hintergrundinformationen zur Brustkrebs-Früherkennung durch Mammographie bietet der Krebsinformationsdienst im Text "Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs".