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Der Bericht fasst die Auswertung aller qualitätssichernden Maßnahmen des gesetzlichen Programms aus den Jahren 2005 bis 2007 zusammen. Die wesentlichen Anforderungen an die Qualität der Brustkrebs-Früherkennung wurden erfüllt. Dazu gehört zum Beispiel die Bildqualität: Nur bei weniger als einer von hundert untersuchten Frauen (0,75 Prozent) musste die Röntgenaufnahme wegen Mängeln wiederholt werden. Dieses Ergebnis fällt somit besser aus als der im Programm definierte Grenzwert von höchstens drei Wiederholungen auf hundert Untersuchungen.
Etwa jede 20. Frau wurde zu weiterführenden Untersuchungen eingeladen. "Die Zahlen zeigen, dass sich die Bilddiagnostik und die Befundung der Mammographie-Aufnahmen im Screening-Programm auf einem absolut hohen Niveau bewegen. Denn bei einer möglichst geringen Belastung der Frauen durch ergänzende Untersuchungen werde entsprechend der vorgegebenen Referenzwerte bei sieben bis acht von 1.000 untersuchten Frauen ein Tumor in der Brust entdeckt", erläutert Dr. Karin Bock, Leiterin des Referenzzentrums Mammographie Südwest.
Die gesetzliche Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung prüfen nun die Ergebnisse. Sie entscheiden dann, ob in Zukunft Änderungen bei den qualitätssichernden Maßnahmen nötig werden.
Im Jahr 2002 hatten Bundestag und Bundesrat beschlossen, ein Mammographie-Screening-Programm auf der Basis der Europäischen Früherkennungsleitlinien für Brustkrebs auch in Deutschland einzuführen. Seit 2004 erhalten Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Einladung zu einer Screening-Untersuchung. Ziel ist es, durch eine frühe Diagnose von Brustkrebs eine schonendere Behandlung zu ermöglichen und die Sterblichkeit zu senken. Um das Mammographie-Screening-Programm zu koordinieren, zu evaluieren und die Qualität zu sichern, haben die gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung gemeinsam die Kooperationsgemeinschaft Mammographie gegründet.
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