Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


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Aktuelles

31.08.2010

Aktuelles Thema: Was tun bei Entzündungen im Mund?

Orale Infektionen bei Krebspatienten

Unangenehme Beläge auf der Zunge, Bläschen an der Wangenschleimhaut, Schmerzen beim Essen: Entzündungen im Mund können Folge einer intensiven Chemotherapie oder einer Kopfbestrahlung sein. Die Behandlung schädigt die empfindlichen Zellen der Mundschleimhaut, weil diese sich ähnlich oft teilen wie Krebszellen. Die entstehenden kleinen Wunden machen Krebspatienten anfällig für Infektionen der Mundhöhle. Anhand einer aktuellen E-Mail-Anfrage erläutert der Krebsinformationsdienst, woran Patienten frühzeitig erkennen, ob sich Krankheitskeime ausbreiten und was sich dagegen tun lässt.

"Mein Mann leidet an fortgeschrittenem Darmkrebs, sein Zustand hat sich in den letzten Wochen verschlechtert. Daher wurde nun wieder mit einer Chemotherapie begonnen. Seit einigen Tagen klagt mein Mann über ein pelziges Gefühl und Schmerzen im Mund. Er möchte deshalb überhaupt nichts mehr essen und trinken. Als ich ihm beim Zähneputzen geholfen habe, ist mir aufgefallen, dass er weiße Beläge auf der Zunge und ganz entzündetes Zahnfleisch hat. Was kann das sein? Was können wir dagegen tun?"

Vielen Dank für Ihre E-Mail an den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Sie erkundigen sich für Ihren erkrankten Mann nach den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Entzündungen im Mund. Gerne vermittelt der Krebsinformationsdienst Ihnen Hintergrundinformationen zu Ihrer Fragestellung. Wir bitten Sie aber um Verständnis dafür, dass es kaum möglich ist, über das Internet Diagnosen zu stellen oder Behandlungsempfehlungen zu geben. Die persönliche ärztliche Untersuchung und Beratung lässt sich durch Informationen aus dem Internet oder per E-Mail nicht ersetzen. Daher möchten wir Sie auf jeden Fall bitten, die behandelnden Ärzte Ihres Mannes auf die Symptome anzusprechen. Damit sollten Sie und Ihr Mann auch nicht bis zum nächsten regulären Arzttermin warten.

Symptome dem Arzt berichten

Die weißen Beläge und die Entzündungen, von denen Sie berichten, weisen möglicherweise auf eine Infektion der Mundschleimhaut hin. Krebspatienten sind anfälliger als Gesunde gegenüber Krankheitskeimen, vor allem während einer Chemotherapie. Die Mundschleimhaut regeneriert und erneuert sich ständig. Ihre Zellen teilen sich sehr häufig. Das macht sie, genauso wie Tumorzellen, empfindlich gegenüber einer Chemotherapie oder auch einer Bestrahlung. Selbst kleine Wunden werden schnell zur Eintrittspforte für Krankheitskeime, auch für Erreger, die bei Gesunden normalerweise keinen Schaden anrichten.

Wichtig ist deshalb für Ihren Mann, umgehend dem behandelnden Arzt seine Beschwerden zu schildern. Der Arzt wird die Mundhöhle Ihres Mannes untersuchen und unter Umständen einen Abstrich von den Schleimhäuten nehmen. Unter dem Mikroskop und mit weiteren Untersuchungsverfahren lässt sich dann meist der Auslöser der Infektion ausfindig machen. Am häufigsten sind bei Krebspatienten Pilze für Infektionen im Mund verantwortlich. Aber auch Viren und Bakterien lösen Infektionen aus.
Je nachdem, wie das Untersuchungsergebnis ausfällt, wird der Arzt Ihrem Mann Mittel gegen eine Pilzinfektion verschreiben, sogenannte Antimykotika, Antibiotika gegen Bakterien oder ein sogenanntes Virostatikum, falls die Ursache eine Virusinfektion sein sollte. Um Ihrem Mann in der Zwischenzeit das Essen zu erleichtern, kann der Arzt gegebenenfalls auch zusätzlich schmerzlindernde Mittel verschreiben.
 
Werden die Ursachen solcher Entzündungen so schnell wie möglich behandelt und durch konsequente Mundpflegemaßnahmen ergänzt, klingen die Symptome meist schnell wieder ab.

Wir beantworten Ihre Fragen

Bei Fragen steht Ihnen der Krebsinformationsdienst auch am Telefon zur Verfügung: Sie erreichen uns täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 - 420 30 40.

Mundinfektionen während der Krebsbehandlung: Weitere Informationen

In den folgenden Abschnitten hat der Krebsinformationsdienst zusammengestellt, welche Keime bei Krebspatienten zu Mundinfektionen führen können und was sich dagegen tun lässt.

Symptome erkennen: Wie erkennt man die Erreger?
Therapie: Welche Medikamente verordnet der Arzt?
Lindernde Maßnahmen: Was kann man selbst tun?
Weitere Informationen und Quellen für Interessierte und Fachkreise  

Symptome erkennen: Wie erkennt man die Erreger?

Die Symptome sogenannter oraler Infektionen, also von Entzündungen und Krankheitskeimen im Mund, scheinen auf den ersten Blick oft ähnlich: Beläge, kleine Geschwüre oder Wunden und Schmerzen. Bei genauerem Hinsehen lassen sich jedoch Unterschiede feststellen.

Pilzinfektionen im Mund und oberen Verdauungstrakt: Erreger und Symptome

Am häufigsten entstehen orale Pilzinfektionen durch den Hefepilz Candida albicans. Diese Infektion wird auch Soor genannt. Die Erreger finden sich auch bei vielen gesunden Menschen im Mund, richten dort aber keinen Schaden an. Eine hochdosierte Chemotherapie, eine Bestrahlung von Kopf, Gesicht oder Hals sowie eine sehr fortgeschrittene Krebserkrankung können jedoch zu einer Schwächung der Abwehr führen und die Regeneration der Mundschleimhaut stören. Bei betroffenen Patienten breitet sich der Pilz dann leicht aus und verursacht eine Entzündung.

Pilzbefall im Mund
Beläge im Mund weisen eventuell auf einen Pilzbefall hin. Die Mundschleimhaut blutet oft, wenn man die Beläge abwischt.

Fleckige, weiche, weißliche oder gelbliche Beläge auf der Zunge und an der Mundschleimhaut sind typisch für eine Infektion mit Candida albicans. Die Beläge lassen sich zwar abwischen, darunter ist die Schleimhaut aber oft hochrot und blutet leicht. Betroffene klagen häufig über ein als sehr unangenehm empfundenes "Gefühl von Watte" im Mund. Außerdem schmecken sie beim Essen und Trinken wenig bis nichts. Schreitet die Infektion weiter fort, kommt es zu Geschwüren, bei manchen Betroffenen breitet sich die Infektion unter Umständen in die Speiseröhre aus. Dies ist für Erkrankte mit starken Schmerzen verbunden. Die Nahrungsaufnahme und das Einnehmen von Medikamenten fallen in diesem Moment schwer.

Weitere Pilzinfektionen bei Krebspatienten werden zum Beispiel durch den Schimmelpilz Aspergillus hervorgerufen, sie betreffen allerdings eher die Atemwege und nur selten den Mund- und Rachenraum.

Virale Infektionen im Mund: Erreger und Symptome

Die häufigsten viralen Infektionen im Mund werden durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst. Auch diese Infektion kennen viele Gesunde, sie verursacht die typischen Lippenbläschen bei Erkältungen oder auch nach zu viel Sonne. Bei geschwächten Krebspatienten flackert die Infektion oft erneut auf und verläuft nicht selten schwerer: Es entstehen tiefe Risse und Verletzungen an den Mundwinkeln, die oft von einer weiß-grauen Haut bedeckt sind. Außerdem bilden sich an den Lippen am Übergang zur Mundschleimhaut Bläschen, die nach einiger Zeit aufbrechen und verkrusten. Gelegentlich kommen diese auch in der Mundhöhle auf der Zunge, am Zahnfleisch und am Gaumen vor. Die geschädigten Stellen brennen, jucken und schmerzen oft sehr.

Bakterielle Infektionen im Mund: Erreger und Symptome

Bakteriell bedingte Entzündungen im Mund sind selten, obwohl im gesamten Verdauungstrakt überall Bakterien leben und über die Nahrung ständig Kontakt mit weiteren Keimen besteht. Infektionen mit dem Bakterium Pseudomonas führen zu einem auffällig starken und üblen Mundgeruch. Bei betroffenen Patienten sind die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch mit kleinen Geschwüren übersät. Diese sind von einem roten Ring umgeben und haben in ihrem Innern ein gelblich-weißes Zentrum. Die Pseudomonas-Infektion kann, muss aber nicht schmerzhaft sein.

Eine Infektion mit Staphylokokken ist dagegen gekennzeichnet durch bräunlich-gelbe, trockene und runde Erhöhungen, die jucken, brennen und sehr stark schmerzen.

Therapie: Welche Medikamente verordnet der Arzt?

Nachdem der Arzt die Symptome einem Erreger zugeordnet oder diesen mittels einer Laboruntersuchung identifiziert hat, behandelt er gezielt die Ursache der Infektion.

  • Handelt es sich um eine pilzbedingte Infektion, verordnet er Antimykotika, also pilztötende Mittel. Diese gibt es in Form von Lutschtabletten, Lösungen, Kapseln oder Tabletten. Studien haben gezeigt, dass bei betroffenen Krebspatienten pilztötende Mittel zum Einnehmen wirksamer sind als solche, die nur örtlich aufgetragen werden. Diese Therapie verhindert, dass sich eine Pilzinfektion im gesamten Körper ausbreitet.
  • Bei viralen Infektionen mit Herpes simplex werden zunächst die Symptome behandelt, wie zum Beispiel Schmerzen. Im Anfangsstadium einer Infektion verschreibt der Arzt auch virustatische Medikamente als Salben, die direkt auf die betroffenen Hautareale aufgetragen werden. Nimmt die Infektion einen besonders schweren Verlauf, ordnet der Arzt unter Umständen auch ein Virostatikum als Infusion über die Vene an.
  • Bakterielle Infektionen im Mund behandelt der Arzt mit Antibiotika, die im gesamten Körper wirken.

Symptome behandeln: Schmerzen lindern, Mangelernährung vermeiden

Verspüren Betroffene Schmerzen im Mund, müssen sie diese nicht aushalten. Der Arzt verordnet bei Bedarf Schmerzmittel. Bei leichten Beschwerden sind auf der Schleimhaut direkt wirkende Schmerzmittel in Form von Lösungen oder Sprays eine gute Möglichkeit. Bei etwas stärkeren Schmerzen verschreibt er auch Schmerzmedikamente zum Einnehmen, zum Beispiel in Tropfen- oder Tablettenform; Voraussetzung ist allerdings, dass Patienten keine Probleme mit dem Schlucken haben. Bei besonders schweren Verläufen mit starken Schmerzen und Schluckbeschwerden erhalten Betroffene schmerzlindernde Medikamente als Injektion oder Infusion, mehr dazu hier.

Schmerzen im Mund lindern
Schmerzen im Mund sind für Betroffene belastend, aber behandelbar. Der Arzt verordnet Schmerzmedikamente zum Auftragen oder Aufsprühen oder auch zum Einnehmen.

Durch die Infektion und die dadurch ausgelösten Schmerzen können Kauen und Schlucken stark eingeschränkt sein. Nehmen Betroffene aufgrund einer ausgedehnten Infektion im Mund und in der Speiseröhre nicht ausreichend Nahrung zu sich, kann es für einige Zeit sinnvoll sein, zusätzlich besondere Produkte wie Trinknahrung oder "Astronautenkost" einzusetzen. Ist auch dies nicht möglich, veranlasst der Arzt eventuell die zeitweilige Ernährung über eine Magen- oder Dünndarmsonde oder eine sogenannte parenterale Ernährung über eine Infusion in eine Vene.

Lindernde Maßnahmen: Was kann man selbst tun?

Beschwerden im Mund lassen sich auch durch allgemeine unterstützende Pflegemaßnahmen lindern. Ansprechpartner sind Pflegefachleute und Ärzte: Sie geben Tipps, was Betroffene bei der Mundhygiene, beim Umgang mit Schmerzen, bei der Nahrungsaufnahme und –auswahl sowie bei der Einnahme und Anwendung der verordneten Medikamente beachten sollten. Sind ein Patient und seine Angehörigen nicht in der Lage, diese unterstützenden Maßnahmen selbst durchzuführen, sollten sie dies den Ärzten sagen: Eine regelmäßige professionelle Unterstützung durch Pflegefachkräfte ist auch zu Hause möglich. Mehr dazu hat der Krebsinformationsdienst im Text "Häusliche Krankenpflege: Ansprechpartner".

Für die im Folgenden aufgeführten Ratschläge gilt: Im Bereich Pflege bei oralen Infektionen gibt es bisher nur wenige gute Studien. Fachleute setzen daher vorwiegend auf Erfahrungswissen. Tipps, die von denen des Krebsinformationsdienstes abweichen, können daher ebenso gut und richtig sein.

Vorbeugende Maßnahmen: Hygiene hilft

Krebspatienten selbst können durch einige Maßnahmen Entzündungen und Infektionen der Mundhöhle vorbeugen. Was im individuellen Fall sinnvoll ist und was nicht, sollte allerdings mit den behandelnden Ärzten und bei pflegebedürftigen Patienten auch mit dem Pflegedienst besprochen werden.

  • Zum Zahnarzt vor der Krebstherapie: Wenn noch Zeit vor Beginn der Krebsbehandlung bleibt, sollten Betroffene ihren Zahnarzt aufsuchen und wenn notwendig eine Zahnsanierung veranlassen. Denn verborgene Eiterherde und bereits vorhandene Krankheitserreger im Mund begünstigen Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut.
  • Gute Mundhygiene: Betroffene sollten regelmäßig ihre Zähne mit weichen Zahnbürsten putzen und vorsichtig auch die Zahnzwischenräume zum Beispiel mit Zahnseide reinigen. Zahnprothesen sollten besonders sorgfältig und nach jeder Mahlzeit geputzt werden, da sich insbesondere dort gerne Pilze ansiedeln.
  • Beobachten der Mundschleimhaut: Betroffene sollten selbst auf Verletzungen der Mundschleimhaut, Druckstellen und Schmerzen achten. Fallen ihnen Veränderungen auf, sollten sie sofort den behandelnden Arzt oder die Pflegefachkräfte informieren.
  • Verzicht auf Reizstoffe: Patienten, bei denen eine Schädigung der Mundschleimhaut zu erwarten ist, sollten außerdem auf Zigaretten, Alkoholkonsum, Fruchtsäuren (zum Beispiel in saurem Obst, in Säften) sowie auf sehr heiße oder kalte Getränke verzichten, um die Mundschleimhaut nicht unnötig zu reizen.

Mundhygiene: Zähneputzen, auch wenn es weh tut?

Mund- und Zahnpflege
Bei Infektionen im Mund sollten Betroffene eine regelmäßige Mund- und Zahnpflege durchführen.

Gerade bei Infektionen ist es für Patienten wichtig, ihren Mund mehrmals täglich auszuspülen und zu reinigen. Was zur Mundpflege notwendig ist, sollte mit dem Arzt oder dem Pflegedienst besprochen werden. Die Möglichkeiten reichen von einfachem Wasser über Salbeitee bis hin zu Fertigprodukten oder individuell für den Patienten in der Apotheke gemischten Mundpflegelösungen. Die verwendeten Spüllösungen sollten von dem Betroffenen als angenehm empfunden werden und keinen Ekel hervorrufen. Außerdem sollten Erkrankte nach jeder Mahlzeit mit einer weichen Zahnbürste die Zähne putzen. Tragen Patienten Zahnprothesen, sind diese ebenfalls gründlich zu reinigen.
Gilt normalerweise, dass Prothesen auch nachts getragen werden, sollten Erkrankte diesbezüglich nun Rücksprache mit dem Arzt oder den zuständigen Pflegefachkräften halten. Am Rand und unter Prothesen breiten sich besonders Pilzinfektionen leicht aus, eventuell ist es daher sinnvoll, ein Gebiss oder eine Teilprothese zumindest vorübergehend über Nacht herauszunehmen.

Essen: Milde, weiche Speisen bevorzugen

Hat der Arzt Schmerzmittel verschrieben, bietet es sich an, diese immer schon ein paar Minuten vor der Nahrungsaufnahme anzuwenden oder einzunehmen. Bei der Ernährung ist es ratsam, eher milde und keine scharfen Speisen zu sich zu nehmen. Püriertes Essen reizt die Mund- und Speiseröhrenschleimhaut weniger als Lebensmittel, die lange gekaut werden müssen. Es ist deshalb bei Schmerzen die verträglichere Alternative.

Weitere Informationen und Quellen für Interessierte und Fachkreise

Leitlinie zu Schleimhauttoxizität unter www.onkosupport.de, Stichwort "Supportivtherapie", Stichwort "Leitlinien", Stichwort "Leitlinien zu Zytoprotektion/Mukositis/Hauttoxizität" und Stichwort "MASCC Guidelines 2006 zur Prophylaxe und Therapie der Mukositis bei Tumortherapie".

Leitlinien zu invasiven Pilzinfektionen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) unter www.dgho.de/onkopedia, Stichwort "Invasive Pilzinfektionen-Primärprophylaxe" sowie "Invasive Pilzinfektionen-Therapie".

Leitlinie "Orale Candidose" unter www.leitlinien.net, Stichwort "Leitlinien nach Fächern", Stichwort "Dermatologie", Stichwort "Orale Candidose".

Systematische Übersichtsarbeiten in englischer Sprache (Auswahl):
Clarkson JE et al. (2009): Interventions for preventing oral candidiasis for patients with cancer receiving treatment. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 1. Art. No.: CD003807. DOI: 10.1002/14651858.CD003807.pub3.

Worthington HV et al. (2010): Interventions for treating oral candidiasis for patients with cancer receiving treatment. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 7. Art. No.: CD001972. DOI: 10.1002/14651858.CD001972.pub4.


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